Wir wehren uns!
Wir rufen deshalb alle auf gegen die Verweise Beschwerde einzureichen und sie nicht zu akzeptieren. Am Donnerstag, den 20.11. findet deshalb die Gründungsversammlung für ein Bündnis zur Legalisierung von Demonstrationen während der Unterichtszeit statt. Bei dem Treffen wird darüber Diskutiert was politisch und juristisch getan werden kann. Beginn ist um 18.00h im GSN - Turm Frauentormauer 7-9 in Nürnberg.
Pressemitteilung zum Streiktag
3000 Schüler und Schülerinnen streiken in Nürnberg für bessere Bildung und mehr Mitbestimmung
Schülerinnen und Schüler sowie einige Studentinnen und Studenten, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und andere Sympathisanten demonstrierten heute in der Nürnberger Innenstadt. Anlass war der Aufruf zum bundesweiten Schulstreik, der in insgesamt in über 30 Städten stattfand. In Nürnberg rief das SchülerInnenbündnis unter dem Motto "Wenn uns das System keine Zukunft gibt, geben wir dem System keine Zukunft!" zu einer kämpferischen Demonstration auf. Im Vorfeld versuchten Schulleitungen die Schüler durch Androhungen von Verweisen einzuschüchtern
Die Veranstalter und Veranstalterinnen werteten den Streiktag als vollen Erfolg. Entgegen den Befürchtungen ließen sich viele weiterlesen...
bundesweiter Schulstreik!

In ganz Deutschland werden SchülerInnen auf die Straße gehen.
Die Demoroute wurde vom Ordnungsamt bestätigt. Eine bessere Darstelleung findet ihr hier. Für alle, die am Streiktag (12. November) vom Hauptbahnhof Nürnberg kommen, gibt es einen Treffpunkt: 11:15 Uhr Mittelhalle. Alle die aus Altdorf kommen, treffen sich in der 1.Pause an der Buschleife bzw. dem Busparkplatz in Altdorf am Gymnasium.
Veranstaltung:
10.November| 19:00 Uhr Stadtteilzentrum Desi (Brückenstr. 23)
Infotelefon:
Mustervorlagen:
Ganz klar bleibt aber: Wir werden zusammenstehen und solidarisch gegen jede mögliche "Bestrafung" für die Teilnahme am Schulstreik kämpfen. Solidarität ist eine Waffe ;)
Volxküche:
Nach der Demonstration gibt es gutes und billiges Essen im GSN - Turm Frauentormauer 7-9

Auf nach Nürnberg!
Eine Schulstreikgruppe hat sich in Würzburg gegründet und mobilisiert nach Nürnberg. Mit dem Zug wollen die SchülerInnen zum Schulstreik und der Demonstration nach Nürnberg kommen. Treffpunkt ist am 12. Nov um 8:00 Uhr am Eingang Taxistand. 5-10 Euro für Zugtickets sind einzuplanen. Kontakt zur Würzburger Schulstreikgruppe: schulstreik-wue[ät]web.de. Würzburg rockt!
Europaweiter Widerstand gegen die herrschende Bildungspolitik

Das italienische Oberhaus hatte am Mittwoch einen Gesetzesentwurf gebilligt, wonach rund 87.000 Lehrerstellen in Grund- und Mittelschulen sowie 44.000 Stellen in der Schulverwaltung wegfallen sollen. Künftig soll jede Klasse nur noch von einem Lehrer unterrichtet werden, die Anzahl an Wochenstunden soll ebenfalls sinken. 4.200 Schulen, die weniger als 50 Schüler zählen, sollen geschlossen werden. Insgesamt will die Regierung durch diese Maßnahmen knapp acht Milliarden Euro einsparen. Die Universitäten müssen weitere Einschnitte in Höhe von 1,7 Milliarden Euro hinnehmen. Italienische Studenten planen daher am 14. November einen Generalstreik.
[Update 1]: Nicht nur in Italien und Frankreich geht es rund. Auch in Griechenland sind anscheinend zahlreiche Schulen besetzt. Falls jemand griechisch kann, würden wir uns über genauere Infos freun. In Großbritanien in Bolton streikten LehrerInnen bereits zum dritten Mal. Ihr Widerstand richtet sich gegen Privatisierungspläne für Schulen. Dabei können die "Sponsoren" weitreichende Unabhängigkeit bei der Festlegung von Lehrplänen genießen und so z.B. Kreationismus lehren.
Die "Academies" unterligen keinem Tarifvertrag. LehrerInnen rechnen mit Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse. Auch können den SchülerInnen nach belieben die Aufnahme verweigert werden, wenn sie z.B. einer anderen Religion angehören. Im Sommer haben bereits Schüler einen ganztägigen Streik in Bolton organisiert. Nun streikten auch die LehrerInnen.
In Southampton demonstrierten 200 Schüler durch die Klassenräume einer bereits existierenden Academy. Sie versammlten sich schließlich für 60 Minuten auf dem Pausenhof. Die Aktion richtet sich gegen die Verweigerung von Mitspracherecht, schlecht qualifizerte Lehrkräfte und mangelhafte Ausstattung der Klassenzimmer. Die Lokalzeitung bezeichnete den Protest als "riot" (Krawall).(junge Welt)
Berichte auf de.indymedia.org:
Das ist eine Scheindemokratie
Italien: die fröhliche Revolte
Los geht's
oder schickt uns eine Email. Dann bringen wir sie euch evtl. vorbei.
Studenti contro decreti Gelmini!

Solidarität mit den Kämpfen in Italien und Frankreich gegen Kürzungen im Bildungsbereich!
SchülerInnen, StudentInnen, Eltern, LehrerInnen und ProfesorInnen in Italien und Frankreich kämpfen gegen die Zerstörung des Bildungswesens. In Frankreich sollen zusätzlich zu den 11.200 in diesem Jahr gestrichenen Stellen im Bildungssektor weitere 13.500 nächstes Jahr weggekürzt werden. Dies rief in den letzten Tagen tausende von Menschen auf die Straße. Weitaus gravierender sind die Pläne des italienischen Präsidenten Berlousconi: Er will 8 Milliarden (= 8 000 000 000) Euro im gesamten Bildungswesen von der Schule bis zur Uni kürzen. Dementsprechend fällt auch die Reaktion der davon Betroffenen aus. Massendemonstrationen in vielen Städten Italiens und mittlerweile auch Besetzungen von Unis. Ein Video zu den Protesten unter:http://de.youtube.com/watch?v=C4hSBfVEDQ0&feature=related
Fotos gibt es bei flickr.com unter: http://flickr.com/search/?s=rec&z=t&q=no+gelmini&m=text. Hierbei machen alle mit: nicht nur wie vermutet linke sondern auch eher konsevative StudentInnen und Profs kämpfen gemeinsam. Die Regierung unterstellt den BesetzerInnen "Gewalt": "... Gewalt gegenüber den anderen Studenten, den Familien, den Institutionen, und gegenüber dem Staat ..." und will die Unis mit Polizeikommandos räumen lassen. Einen Vorgeschmack darauf gab es schon in Mailand am 19. Oktober, wo es übergriffe von PolizistInnen auf StudentInnen gab [laut http://napoli.indymedia.org].
Wir erkären uns hiermit solidarisch mit den Kämpfenden in Italien und Frankreich und Verurteilen die Gewalt Berlousconis Schergen gegenüber den protestiernden. Kriminell ist das System und nicht der Widerstand! Hoch die Internationale Solidarität.
Für alle die Italienisch können: http://italy.indymedia.org/

Jingle für den Schulstreik. Check it out!.
Viel Sympathie für den Schulstreik
Am Samstag den 18.Oktober veranstaltete das SchülerInnenbündnis Nürnberg einen Infostand. Unter dem Motto „Abwarten und Teetrinken? Nicht mit uns! Wir lassen uns nicht länger durch den Kakao ziehen! Heraus zum Schulstreik!“ brachten sie ihren Unmut gegen das momentane Bildungssystem zum Ausdruck. Ab 14 Uhr waren Schüler und Schülerinnen, Studenten und Studentinnen und Auszubildende mit Kakao, Tee und Liegestühlen vor dem Rathaus am Hauptmarkt vertreten um zu verdeutlichen: „ So kann es nicht weiter gehen! Das Bildungssystem ist in den Augen von uns Schüler und SchülerInnen, Studis und Auszubildenden eine Katastrophe“ so Franziska Pallert vom SchülerInnenbündnis Nürnberg. Es wurden Flyer an Passanten verteilt und Interessierte konnten sich am Stand mit Infomaterial eindecken. Es gab sehr viele positive Rückmeldungen und interessante Diskussionen mit LehrerInnen, Eltern und Neugierigen. Sympathisanten konnten auf einem großen Plakat für den Schulstreik und bessere Bildung unterschreiben, was von vielen Leuten genutzt wurde. Am folgenden Tag gab es ein Vorbereitungstreffen für den Schulstreik bei dem mehrere Transparente für die Demo gemalt wurden, gegessen und diskutiert wurde.12.November Bildungsstreik!

Das Bildungssystem der BRD steckt in der Krise: 80.000 SchülerInnen verlassen die Schule ohne Schulabschluss. Nach aktuellen Studien haben Jugendliche mit wohlhabenderen Eltern bessere Chancen auf einen guten Schulabschluss. Das kann selbst die Regierung nicht leugnen: Sie plant für den 22. Oktober einen „Bildungsgipfel“ um über die Umgestaltung des Schulssystems zu beraten.
Aber Veränderungen wie wir sie oft von PolitikerInnen hören wollen wir nicht! Nach jeder ihrer Reformen wird alles nur noch schlimmer: Achtstufiges Gymnasium (G8), Studiengebühren, längere Arbeitszeiten der LehrerInnen und Büchergeld. Deshalb ist es an der Zeit, dass sich endlich die Betroffenen selbst zu Wort melden. Warten wir nicht auf neue Reformen der Regierung, sondern nehmen wir die Sache selbst in die Hand. Wir spüren die Fehler dieses Bildungssystems jeden Tag. Eine grundlegende Änderung ist möglich und nötig!
Lang genug wurden wir bevormundet – ab jetzt reden wir mit! Deshalb heraus zum Schulstreik! Schule sollte der Ort sein, an dem jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler ernst genommen wird und die soziale Herkunft nicht länger über unsere Zukunft entscheidet! Statt Konkurrenzkampf unter den SchülerInnen und Auslese brauchen wir Zusammenarbeit, in der das Aneignen von Wissen auch Spaß macht. Statt Leistungsdruck brauchen wir Raum zur persönlichen Entfaltung von Interessen. Die Idee einer gemeinsamen Schule für alle, einer Schule als Lebensraum, in dem sich alle wohl fühlen, ihn mitbestimmen und mitgestalten können – rückt, durch die Reformen, aber in immer weitere Ferne. Deshalb gibt es für uns keine andere Alternative, als uns selbst für unsere Rechte stark zu machen. Mach mit beim bundesweiten Schulstreik!
Die Vorbereitungen für den Bildungsstreik im Herbst laufen auf Hochtouren. Mitlerweile haben sich Gruppen deutschlandweit koordiniert und den Termin für den Streiktag festgelegt. Am 12. November wird es einen bundesweiten Schulstreik geben. Doch bis dahin ist noch viel zutun.
Alle, die mit uns aktiv werden wollen, sind eingeladen zur bundesweiten SchülerInnen-Konferenz vom 10.-12. Oktober 08 in Berlin. Wir wollen die drei Tage nutzen, um einen Austausch auf den Weg zu bringen über bisherige Aktionen, Ziele und nächste Schritte zum Aufbau einer Bewegung gegen Bildungsklau und Sozialabbau. Trotz der bundesweiten Vernetzung ist es auch besonders wichtig sich vor Ort zu organisieren.
Für alle motivierten, engagierten, aktiven und alle de es noch werden wollen gibt es am 19.Oktober um 13 Uhr im GSN-Turm (Frauentorgraben 7-9) ein Treffen bei dem der geplante Schulstreik mitgestaltet und unterstützt werden kann. Es werden Plakate und Schilder gebastelt, Transparente gemalt, gegessen, diskutiert und ausgetauscht. Doch man kann auch so was machen: Diskussionen in unseren Klassen und Schulen anregen und Ak´s oder Streikkomitees gründen.
Macht mit bei den Vorbereitungen für den Schulstreik.
Das blutigste und teuerste Killerspiel aller Zeiten ist der Krieg
Das blutigste und teuerste Killerspiel aller Zeiten ist der Krieg
Vor kurzem wurde ein neuer Höchststand bei den weltweiten Rüstungsausgaben erreicht. Momentan betragen diese 1,4 Billionen Dollar (1.400.000.000.000$) Auch die BRD will laut dem Finanzministerium 2009 5,6% mehr für Militär und Rüstung ausgeben. Als drittgrößter Waffenhändler weltweit kauft Deutschland nicht nur ein, sondern exportiert auch Waffen im großen Stil. Außerdem wurde vom Bundestag beschlossen die Anzahl der Soldaten in Afghanistan aufzustocken. Mittlerweile wird es immer normaler, dass unter dem Deckmantel der so genannten Humanitären Hilfe, Kampfeinsätze gerechtfertigt werden. Dabei wird übersehen, dass Soldaten Menschen dort genauso Schaden zufügen, wie in Kriegen die nicht als Hilfseinsätze getarnt werden. Soldaten haben die Aufgabe, Konflikte oder Interessensunterschiede zwischen Staaten gewaltsam zu lösen. Laut den verteidigunspolitischen Richtlinien sei die Aufgabe der Bundeswehr die „Aufrechterhaltung des freien Zugangs zu Rohstoffen und Absatzmärkten in aller Welt“. Um solche Einsätze rechtfertigen zu können, benötigt die Bundeswehr die Zustimmung der Bevölkerung. Dazu dienen öffentliche Auftritte als Plattform für ihre Propaganda. Es ist notwendig, sich dieser konsequent zu verweigern, und jeden ihrer Auftritte zu stören oder zu verhindern. In Nürnberg soll es am 30. Juli nach 14 Jahren wieder ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr geben. Dabei sollen die angehenden Soldaten geloben, der BRD zu dienen und sie zu verteidigen. Wir fordern alle auf, sich der Inszenierung der Bundeswehr aktiv und kreativ entgegen zu stellen.
Kundgebung und neuer Treffpunkt: Am Mittwoch den 30.8 um 16:30 Uhr an der Lorenzkirche
Beginn ist pünktlich!!!!
Wahrheit und Kriege
Für die Bevölkerung muss ein Krieg gerechtfertigt werden. Folgende Filme aus der Sendereihe des WDR "die Story" zeigen, wie das in der Vergangenheit funktioniert hat.Die deutsche Regierung hat sich der Erdichtung und Manipulation von Fakten bedient, um die Beteiligung der Bundeswehr am NATO-Krieg gegen Jugoslawien vor knapp zwei Jahren gegen den Widerstand der Bevölkerung durchzusetzen. Dies beweist die Reportage von Jo Angerer und Mathias Werth "Es begann mit einer Lüge".
Der Filmbeitrag wurde erstmals am 8. Februar in der ARD gesendet und löste ein breite Debatte in Deutschland aus. Am 16. Februar war die Sendung Gegenstand einer Aktuellen Stunde des Bundestages.
Teil 1. Teil 2. Teil 3. Teil 4. Teil 5.
Studiengebühren? Weg damit!
Augsburg: Demo gegen Studiengebühren. Am 24.6 haben Studierende aus ganz Bayern in Augsburg gegen das problematische Bildungssystem im Freistaat demonstriert. Weitere Themen der Demonstration waren die Studiengebühren, der Bologna-Prozess, der gläserne Schüler, oder das G8. Dazu hieß es in einer Rede vom Aktionsbündnis für freie Bildung: "Wir wollen nicht Lamentieren über die aus dem Boden wie Pilze schießenden und wuchernden Nachhilfeinstitute, die seit dem G8 Zulauf in Strömen erhalten." Ca. 500 Studenten nahmen an der Aktion unter dem Motto "Bildungswahn stoppen - Studiengebühren abwählen" teil. Dazu hatten neben der örtlichen Studierendenvertretung auch die Gewerkschaften und das bundesweite Aktionsbündnis gegen Studiengebühren aufgerufen, sowie die Attac Ortsgruppe Augsburg. Weiterlesen.Schulstreik Herbst 2008

Am 12.Juni gibt es einen Schulstreik vielen Städten Deutschlands. An diesem Tag wollen wir diesen Flyer verteilen um auch hier in die Vorbereitungen zu treten: Denn im Herbst 2008 wird es wieder einen Streik geben. Damit es dann in Nürnberg auch einen großen Streik gibt müssen sich alle daran beteiligen: SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern und viele politische Gruppen. Dafür gibt es aber noch viel zu tun um mehr gesellschaftlichen Druck aufzubauen und mehr Leute zu mobilisieren. Es gibt eine Internetseite für die Koordination eines bundesweiten Schulstreiks: www.bundesweiter-schulstreik.de. Wir bitten auch darum diese Adresse auch bayernweit und bundesweit bekannt zu machen um möglichst viele SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern darauf aufmerksam zu machen um die Vernetzung und Organisierung voran zutreiben. Den aktuellen Flyer gibt es zum downloaden als PDF.
Bis jetzt haben den Flyer folgende Gruppen unterstützt: Antifaschistische Linke Fürth (ALF), Gewerkschaft der SchülerInnen und StudentInnen in Nürnberg (GSN), Organisierte Autonomie (OA), Radikale Linke (RL), Sozialistische deutsche Arbeiterjugend Franken (SDAJ Franken). Die Unterstützung für diese Online-Ausgabe ist weiterhin möglich. Schickt uns einfach eine Mail schuelerbuendnis[ ät ]arcor.de
Interview Tübingen
Ein Interview mit Benji - ein Mitglied der FSO - der Freien SchülerInnen Organisation aus Tübingen zum Schulstreik:download.
Interview Berlin
Wir haben uns unterhalten mit Lee und Micha von der Landesschülervertretung und der Schülerinitiative "Bildungsblockaden einreißen" zum Schulsteik am 22.Mai 2008:download.
In der Jungen Welt gab es am 11. Juni einen Artikel zum Streik im Herbst 2008: http://www.jungewelt.de/2008/06-11/042.php
12. Juni: Der Tag
7000 DemoteilnehmerInnen in OldenburgKassel: Schülerprotest - 3500 streikten für bessere Lernbedingungen
4000 Schülerinnen und Schüler demonstrierten heute in Kassel und legten zeitweise den Verkehr lahm
Über 1.000 SchülerInnen beim Streik in Tübingen
500 bei Schülerdemo in Bad Hersfeld für kostenlose Bildung, kleine Klassen & mehr Lehrer
Bad Doberan: Streikende Schüler demonstrierten für ein besseres Bildungssystem
Bad Krozingen: Schüler im wilden Streik. Scheiß G8!
FREIBERG (SACHSEN): Schulstreik-Forum: 50 SchülerInnen beim Streik
Kein Geld für Bildung
Auch von Lehrern kommt Rückendeckung
Studierende machen Druck
Weitere Berichte und Links im Forum von bundesweiter-schulstreik.de:
http://www.forum.bundesweiter-schulstreik.de/viewtopic.php?f=5&t=87&st=0&sk=t&sd=a&start=10
10000 beim Schulstreik in Berlin
Fotos gibt es hier: http://www.umbruch-bildarchiv.deDer erste Berliner Schulstreik im Jahr 2008 war ein riesiger Erfolg. Circa 10.000 SchülerInnen, Studierende und SympathisantInnen gingen auf die Straße um für eine andere Bildungspolitik und ein anderes Bildungssytem zu demonstrieren. Auf http://www.freie-bildung-berlin.de gibt es einen Überblick zu den Reaktionen der Medien. Radio Corax aus Halle hat ein Interview mit einem Vertreter der GEW erstellt. Das mp3-File dazu könnt ihr hier von freie-radios.net downloaden oder euch gleich anhören:
weiter Bilder dazu gibt es hier.
Schulstreik in Berlin!
Stell dir vor es ist Schule und keiner geht hin.
Warum wollen Berliner Schüler am Donnerstag streiken? Bildung ist der wichtigste Baustein einer gesunden Gesellschaft, aber das Bildungssystem hier in Deutschland ist sehr am Bröckeln. Selbst mit Abitur ist es heutzutage schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Und nicht jeder hat die gleichen Chancen auf ein Abi. Kinder aus einem sozial schwachen Umfeld werden systematisch auf Haupt- oder Realschulen geschickt.
Dadurch wächst die Perspektivlosigkeit unter den Jugendlichen, und daraus wiederum entstehen Phänomene wie Jugendgewalt. Statt Geld für Lehrkräfte, Sanierung von Schulen und Ausbildungsplätze auszugeben, investiert der Staat in Jugendhaftanstalten und Kameraüberwachung. Passend dazu werden die Mittel für Jugendzentren gekürzt und härtere Jugendstrafgesetze eingeführt.
Deshalb wollen wir Schüler mal selbst das Wort ergreifen, damit die Öffentlichkeit endlich auf uns aufmerksam wird! Immer wieder hören wir, wir seien die Zukunft. Doch wie soll unsere Zukunft aussehen, wenn es so weitergeht?
Lest das ganze Interview und den Artikel in der Jungen Welt online
Schaut vorbei auf http://www.schulaction.de

Bildung im Kapitalismus

Warum wird auf uns ein so starker Leistungsdruck ausgeübt? Die Antwort auf diese Frage wird einem klar wenn man überlegt worauf die Schule vorbereiten soll. Wir sollen funktionieren und gehorchen und am besten lebenslang arbeiten. Wir sollen verwertbar sein für die Wirtschaft und den Unternehmen somit größtmöglichen Profit einbringen. Dass unser eigenes Leben dabei zu kurz kommt ist diesen völlig egal. Deutlich erkennt man diese Ausrichtung auch, wenn man sich anschaut, was für eine Art von Erziehung wir in der Schule vermittelt bekommen: wenig bis gar nicht wird zugelassen sich frei zu entfalten viel mehr sich eine Identität anzueignen die einem selber nicht entspricht. weiterlesen.
1.Mai 2008 Nürnberg
Das selbst bestimmte Leben erkämpfen!
Demo: 10:30 Uhr Gostenhofer Hauptstr / BauerngasseDer 1. Mai ist seit über 100 Jahren der internationale Kampftag der ArbeiterInnenklasse. Überall auf der Welt kämpfen Menschen an diesem Tag, gegen die Auswirkungen des Kapitalismus, Unterdrückung, Ausbeutung und soziale Ungerechtigkeit. So auch in Nürnberg auf der revolutionären 1. Mai-Demo. Die Nazis versuchen dieses Jahr wieder durch Nürnberg zu marschieren. Doch nicht mit uns! An diesem Tag, an dem wir uns für eine gerechte Welt einsetzen, haben Nazis nichts zu suchen! Der 1. Mai ist unser Tag, und das wird er bleiben! Aufruf lesen

Wenn wir "Nein!" sagen ...
Der Kampf der französichen SchülerInnen gegen die Reform des Bildungssystems

In Frankreich sollen 2008 11.200 Stellen im Bildungssystem gestrichen werden. Dies würde eine massive Verschlechterung der Situation der SchülerInnen bedeuten. Die SchülerInnengewerkschaften Fidl, UNL und SUD-Education leisten Widerstand gegen die Pläne der Regierung und konnten am 10. April ca. 30000 SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern auf die Straße mobilisieren. Immer wieder kommt es zu brutalen Festnahmen , teilweise durch Polizeibeamte in zivil. Diashows von den Demos gibt es hier: 1 2 3
Freiheit für Natalja
Am Samstag, dem 09. Februar wurde Natalja während der Demonstration gegen die jährliche NATO-Sicherheitskonferenz in München verhaftet. Ihr wird vorgeworfen sich gewalttätig Polizeimassnahmen widersetzt zu haben.Auszüge aus einem Brief, den sie aus dem Knast heraus schrieb:
Ich ging nach München, um an den Protesten gegen die Nato Kriegs Konferenz (offiziel Sicherheitskonferenz genannt), welche jährlich im Februar stattfindet, teilzunehmen. Dies ist ein Treffen von politischen Führern, Militärrepräsentanten und Mitgliedern der Militärlobby, welche alle der Einladung der Quandt Stiftung folgen. Die Quandt-Familie ist der Hauptanteilseigner der BMW Gesellschaft, welche Kraftfahrzeuge aber auch Militärausrüstung, wie Fahrzeuge und Waffen, herstellt. (Die Wurzeln für deren Wohlstand und Einfluss sind die chemische Industrie – einschließlich die Ausbeutung von Gefangenen der Konzentrationslager während des zweiten Weltkriegs).
Trotz des „privaten“/„kommerziellen“ Hintergrundes der Konferenz genießen die Männer und Frauen „die Ehre“ den Status als offizielle Gäste der Bundesrepublik Deutschland. Die deutsche Armee (Bundeswehr) ist verantwortlich für den Schauplatz…weiterlesen auf http://natalja.blogsport.de
Auf die Straße! Gegen Kriegstreiber!
Sie sprechen von „Sicherheit“, doch ihre Politik bedeutet Krieg, Folter und Militarisierung. Die „Sicherheitskonferenz“ in München ist ein Treffen von Militärstrategen, Regierungsvertretern, Generälen und Rüstungslobbyisten. Verschanzt hinter Absperrgittern, Wasserwerfern und einer gigantischen Polizeimacht kommen im Nobelhotel Bayerischer Hof jährlich EU- und NATO-Repräsentanten zusammen, um Kriegseinsätze, internationale Militärstrategien und Rüstungsgeschäfte zu planen. So wurden bei der Münchner Militärtagung unter anderem die Angriffskriege gegen Jugoslawien, Afghanistan und den Irak vorbereitet und entscheidende Weichen für den so genannten „Globalen Krieg gegen den Terror“ gestellt...Aufruf des Aktionsbündnisses.Großdemo Samstag 9.2.2008 18:00 München Marienplatz
Wer mit uns zusammen nach München fahren will, kann am Mittwoch bei uns vorbeischaun.
Nürnberg Bauerngasse 17 19:00 Uhr
Die Zeitung des Schülerbündnis Nürnberg
Etwas länger hat es gedauert, doch nun ist sie da! Vor einigen Monaten entstand die Idee, dem gleichmacherischen Einheitsbrei der öffentlichen Berichterstattung in Print, Rundfunk und Internet konkret etwas entgegenzusetzen. Wir hatten es satt, täglich den einseitigen Blickwinkel der Massenmedien zu schlucken. Diese gaukeln uns eine heile Wirklichkeit mit sinkenden Arbeitslosenzahlen und Deutschland in der Rolle des weltweiten Friedensstifters vor, um nur einige beliebte Beispiele zu nennen. Momentane politische Zustände werden dabei nicht einmal ansatzweise in ihren Grundzügen hinterfragt. Es beginnt schon damit, dass selbst als rennomiert geltende Medien die, von Konzerninteressen beeinflussten Berichte publizieren und lieber gesellschaftliche Probleme ignorieren ...weiterlesen.
Wenn ihr die Zeitung auf Papier haben wollt, könnt ihr sie Mittwochs bei uns abholen.
Her mit den Ausbildungsplätzen!
Die katastrophale Ausbildungsplatzsituation in Deutschland wird nicht besser werden. Solange nicht Druck auf die Verantworlichen gemacht wird, wird sich nie etwas bewegen! Soziale Rechte werden erkämpft und abgerungen. Auf freiwilliger Basis, wie z.B. mit dem Ausbildungs-Pakt, ist eine Verbesserung für uns nicht zu erreichen. Deshalb muss der Forderung "Ausbildungsplätze für alle!" ein ebenbürtiger Ausdruck verliehen werden.Raus auf die Straße!
Zur Demonstration am Samstag den 24.11.07 in Nürnberg
11:30 Uhr Hauptbahnhof Südausgang
Der Kurdistankonflikt
Der sich zuspitzende Konflikt des türkischen Staates mit der Guerilla - Bewegung in Kurdistan heitzt die Gemüter ein. In Nürnberg wurde eine Großdemonstration am 3.11 für den Einmarsch in Süd-Kurdistan abgehalten. Immer wieder zeigten die DemonstrationsteilnehmerInnen das Zeichen der Grauen Wölfe, einer rechtsradikalen türkischen Jugendorganisation. Grund genug für uns sich mit dem Themenfeld genauer zu befassen.Unser Referat-Handout zum Kurdistankonflikt gibt's hier.
Hier gibt's das Handout zur Bewegung der "Grauen Wölfe"
Zur Veranschaulichung gibt's noch ein Video:
Nazitreffpunkte dichtmachen
Seit einigen Wochen läuft in Fürth eine antifaschistsche Kampagne, die am 03.11 einen weiteren Höhepunkt erreicht. Kommt nach Fürth und beteiligt euch an der Demo. Mehr Infos gibt's hier.Demo 03.11.07, 13:00 Fürth Bahnhofsvorplatz
Wiedermal wollen die Nazis in Gräfenberg demonstrieren. Diesmal haben sie ihre Veranstaltung von 2.10.07 20:00 Uhr bis 3.10.07 17:00 Uhr angemeldet. Das Bürgerforum Gräfenberg ruft zum Widerstand auf.
www.graefenberg-ist-bunt.de
bayernweites Antifa-Jugendcamp
1.Mai 2007 in Nürnberg
Stoppt die Nazis!Am 1.Mai 2007 gibt es die revolutionäre 1.Mai Demo und die DGB Demo in Nürnberg. Doch dieses Jahr versuchen die Nazis den traditionellen Tag der ArbeiterInnenbewegung für sich zu vereinnahmen. Wie in der Vergangenheit wird es Proteste und Widerstand gegen den Naziaufmarsch geben, denn am 1.Mai gehören die Straßen den Menschen, die überall auf der Welt gemeinsam, internationalistisch und solidarisch für ein anderes, eine gerechteres Zusammenleben kämpfen.
No pasaran! Wir stoppen die Nazis auch ein weiteres Mal!
Demonstrationen:
10:00 Uhr, Maffeiplatz DGB-Demonstration
11:00 Uhr, Bauerngasse/Gostenhofer Hauptstr., revolutionäre Demo.
Die Nazis laufen höchst wahrscheinlich um 13:00 vom Maffeiplatz los, am Hauptbahnhof vorbei in die Koenigsstrasse zur Lorenzkirche.
Nähere Infos zu antifaschistischen Aktivitäten gibt es bald hier im Newsletter
Einer für alle, alle für einen!
Unter diesem Motto gibt es am 31. März 2007 ein Jugend Festival. Auftreten werden unter anderem Microphone Mafia aus Köln. Das Fest richtet sich gegen Rassismus und Ausgrenzung und für ein internationalistisches und solidarisches Miteinander. Veranstalter ist der Verein "Junge Stimme". Das Ganze kostet im VVK 5€ und AK 7€. Karten gibt's unter anderem beim Schülerbündnis und bei DIDF. Unterstützt wird die Party von der DGB-Jugend, IGM-Jugend, ver.di-Jugend, IGBau-Jugend, KJR Nürnberg und natürlich dem Schülerbündnis Nürnberg.31. März 2007, 18:00 Villa Leon (U-Bahn Rothenburgerstr.)
8.März Internationaler Frauenkampftag
Provo-Theater-ActionAm 8.März 2007 gab es eine U-Bahn Aktion des Schülerbündnis Nürnberg. Den Fahrgästen wurde eine penetrante Anmache, wie sie vielleicht Tag täglich vorkommt, vorgespielt und auf deren Reaktion gehofft. Nur in zwei Fällen traten Personen dazwischen oder sprachen den Macker an obwohl alle auch das körperlich aggressive und nötigende Verhalten erkannt haben.
Ob mit oder ohne Reaktion das Theater wurde aufgelöst und die Fahrgäste mit einem Flyer und einer kurzen Rede aufgeklärt und aufgefordert beim nächsten mal nicht weg zuschauen sondern ein zugreifen.
Ungdomshuset geräumt und abgerissen!
Soliaktionen in zahlreichen StädtenAm 1. März um 7 Uhr begannen Einsatzkräfte der Polizei das linke Jugendzentrum „Ungdomshuset“ in Kopenhagen aus der Luft zu räumen. Es gab viele Verletzte, darunter auch Schwerverletzte und zahlreiche Festnahmen. In den darauffolgenden Tagen befand sich Kopenhagen im Ausnahmezustand: Es kam zu Protestdemos in Kopenhagen mit weit über tausend TeilnehmerInnen, heftigen Straßenschlachten zwischen SympathisantInnen des besetzten Jugend- und Kulturzentrums und der Polizei und brennenden Barrikaden. Dabei wurden über 800 Leute festgenommen. In vielen europäischen Städten kam es zu Solidaritätsbekundungen mit den Kopenhagener BesetzerInnen und den Betroffenen der Polizeigewalt, so gab es z.B. in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Göttingen und auch Nürnberg Solidemos.
Am 5. März 2007 begannen unter Polizeischutz in den Morgenstunden die Abbrucharbeiten am Ungdomshuset. Verantwortlich für den Abriss des Ungdomshuset ist die fundamentale christliche Sekte „Vaterhaus“, die das selbstverwaltete Ungdomshuset 2001 von dem mehrheitlich sozialdemokratisch dominierten Stadtrat durch eine Strohfirma billig erworben hatte und auch für angebotene 15 Mio. Kronen (über 2 Mio. Euro) nicht wieder verkaufen wollte. Damit wurde nicht nur eines der ältesten selbstverwalteten Zentren Europas zerstört, sondern auch ein Teil dänischer und internationaler Arbeitergeschichte verschwand für immer vom Stadtplan.
Erbaut wurde das Gebäude im Jahr 1897. Es erhielt den Titel Volketshus und diente als ein Zentrum der dänischen Arbeiterbewegung in der Hauptstadt Kopenhagen. 1910 hielt die 2. Internationale die internationale sozialistische Frauenkonferenz im Haus ab, auf der der 8. März als internationaler Frauentag ausgerufen wurde. Viele bedeutende VertreterInnen der Arbeiterbewegung sprachen hier, unter anderem Lenin, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin. Zahlreiche Demos begannen von dort aus. Nach dem 2. Weltkrieg nutzten zunächst noch Gewerkschaften das Gebäude, doch mit dem Bau eines neuen Volkshauses verlor das Ungdomshuset seine Funktion. Von 1963 bis 1978 stand es dann leer. Bedeutung erlangte es erst im Jahr 1982 wieder, als es für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum besetzt wurde. Damals wurde ein Nutzungsrecht mit der Stadt Kopenhagen ausgehandelt; es wurde zugesichert, dass die Stadt das Gebäude nicht verkaufen würde. Das Haus bot im Laufe der Jahre vielen unterschiedlichen Gruppen und kulturellen Aktivitäten einen Rahmen. Nach einem Brand im Jahr 1996 wurde die Frage diskutiert: Abriss oder Sanierung? Sowohl unter den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadteils, als auch bei den politischen Fraktionen fand das Ungdomshuset Unterstützung, stieß aber auch auf Ablehnung. 1999 wurde das Haus schließlich zum Verkauf ausgeschrieben. Die konservative, christliche Sekte „Vaterhuset“ wurde Eigentümerin. Die NutzerInnen klagten vor Gericht, am 30. Oktober 2006 waren jedoch alle Rechtsmittel ausgeschöpft und eine Räumung stand unmittelbar bevor. Die brutale Räumung des Ungdomshuset mithilfe von Antiterrorspezialisten, die sich im Morgengrauen von Helikoptern abseilten, und die fortwährende Brutalität der dänischen Polizei passen wunderbar in das Bild, mit dem sich Dänemark und die Kopenhagener Stadtverwaltung sowie die ›Politi‹ präsentieren. In Dänemark regiert mit Anders Fogh Rasmussen eine extrem rechts-konservative Regierung, und die ›Dänische Volkspartei‹, die bürgerlichen Rechtspopulisten haben Stimmenanteile vergleichbar mit der CDU in Berlin.
Wer ist eigentlich Horst?
Agitprop in der InnenstadtVor der Nato-Kriegskonferenz 2007 in München fand in Nürnberg eine Agitprop-Action statt. 5 Horste liefen verwirrt vor der Lorenzkirche herum und verteilten Informationen zu Horst und seiner Kriegskonferenz:
Horst (Teltschik) war früher einmal ein guter Freund von Helmut (Kohl). Gemeinsam haben sich die beiden über die Sicherheitspolitik der BRD Gedanken gemacht. Heute ist Horst Vorstandsmitglied bei BMW und nebenbei organisiert er seit 1998 jährlich die NATO – Sicherheitskonferenz in München.
Hier treffen sich RegierungsvertreterInnen, ranghohe Militärs, Wirtschaftsvertreter und die Rüstungslobby und planen ihre zukünftigen Einsätze für „Frieden und Sicherheit“.
Frieden und Sicherheit? Da drängen sich doch einige Fragen auf.
Welches Interesse hat eigentlich die Rüstungslobby an Frieden?
Und um welche Sicherheit geht es da eigentlich?
Klar Sicherheit! Der sichere Zugang zu Ölreserven, das sichere Einkommen der Rüstungskonzerne, die sichere Abschottung vor Flüchtlingen .... Um diese „Sicherheiten“ zu gewährleisten plant die Nato fröhlich ihre Kriege. Meist verläuft das Ganze nach dem gleichen Schema, korrupte Regierungen, Diktaturen werden ebenso unterstützt und mit Waffen versorgt wie Rebellen und Terrororganisationen und dann kommt der Nato-Einsatz um die „Sicherheit“ wieder herzustellen. Dafür werden Milliarden an Euros ausgegeben und gleichzeitig wird am sozialen System überall gespart!
Nein zur Besatzung des Iraks! Nein zur Entsendung deutscher Tornados nach Afghanistan! Nein zur Nato! Für soziale Sicherheit! Für gesicherte Ausbildungsund Arbeitsplätze! Für die sichere Rente!
Alle Jahre wieder: Siko angreifen!
Auf geht’s. Leisten wir gemeinsam Widerstand gegen die Kriegspolitik der NATO. 10. Februar Großdemonstration München Beginn:
12:00 Uhr Marienplatz.
www.no-nato.de
Wir stoppen die Nazis!
10:00 Gegendemo Plärrer10:30 Kundgebung vor dem Justizpalast
Am 14.10. wollen Neonazis unter dem Motto "Recht statt Rache - Revision der Nürnberger Prozesse" durch Nürnberg marschieren. Die Demonstration soll am Gerichtsgebäude starten, das damals als Internationaler Militärgerichtshof diente, und durch den linken Stadtteil Gostenhof führen. Als Anmelder fungiert der mehrfach vorbestrafte Christian Malcoci. Die "zentrale Demonstration freier Kräfte" wird durch die NPD unterstützt und von vielen kriminellen Neonazis getragen.
Mit dem Motto offenbaren die Neonazis einmal mehr ihr krankes, verlogenes und überkommens Geschichtsbild. Sie wollen für eine Rücknahme der Urteile gegen die Nazi-Verbrecher eintreten, die den Tod von tausenden von Menschen mitverantworteten. Sie beziehen Position für Menschen, die all diejenigen verfolgten und vernichteten, die nicht mehr ins gleichgeschaltete Deutschland passten oder sich aufrecht gegen den Terror der Nazis und ihrer Millionen UnterstützerInnen aus der Bevölkerung wehrten. Die Verurteilten von Nürnberg und ihre Gefolgschaft brachten Krieg und ungeahntes Elend über ganz Europa.
Wir wollen es nicht akzeptieren, dass Ewiggestrige mit ihrer verachtenswerten Ideologie durch Nürnberg marschieren.
Wir meinen, dass für Nazis in Nürnberg und anderswo kein Platz mehr sein darf! Kein Fußbreit den FaschistInnen!
Darum rufen wir als Teil eines breiten Bündnisses dazu auf, sich den Neonazis am 14.10. entgegenzustellen und den Neonazi-Aufmarsch zu verhindern. Kommt deshalb am 14.10. zu den antifaschistischen Gegenaktionen! Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Textvon:www.aida-archiv.de/
Bordin organisiert B&H-Konzert, die Polizei schaut weg
Am Samstag, 22. Oktober 2005 organisierte der NPD-Funktionär Norman Bordin ein Neonazikonzert der verbotenen Gruppierung „Blood & Honour“ in Mitterskirchen (Niederbayern). Die bayerische Polizei war vor Ort, übersah aber geflissentlich die zahlreichen Straftaten, die Neonazis bei dieser Gelegenheit begingen. Bereits am 9. November 2005 verherrlichte Norman Bordin bei Kundgebung in München die Hitler-Putschisten. Auch hier war die Polizei vor Ort, griff aber nicht ein. Die Beweise für beides hat „Spiegel-TV“ (RTL) in seiner gestrigen Sendung am Sonntag, 13.11.2005, gesendet.
Am Samstag, 22.10.05 organisierten Neonazis aus Baden-Württemberg und Niederbayern um Norman Bordin („Kameradschaft München“ und NPD-Vizebezirksvorsitzender Oberbayern) ein Rechtsrockkonzert im niederbayerischen Mitterskirchen (300-400 TeilnehmerInnen). Dieses Konzert hatte einen unbestreitbaren Hintergrund in den Kreisen des verbotenen Blood & Honour (B&H) -Netzwerkes.
Bei der zuständigen Behörde wurde das Konzert auf dem Gelände des ehemaligen „Gasthaus Wagner“ in Mitterskirchen-Mitterschweib durch den Kirchdorfer Erich Kaiser offiziell als NPD-Veranstaltung angemeldet. Die anwesende Polizei will „keinerlei Vorkommnisse“ bemerkt haben. „Vorkommnisse“ gab es allerdings zahlreiche, wie ein gestern Abend ausgestrahlter Bericht von „Spiegel-TV“ (RTL) nachwies.
Bands / Einbindung verbotenes Blood&Honour-Netzwerk / belegbare Zusammenarbeit der NPD mit Blood & Honour
Bei dem Konzert traten die neonazistischen Bands „Spreegeschwader“ (Berlin),„Act of Violence“ (Laupheim), „Blutstahl“, „SKD“ (Thüringen) und „Burning Hate“ auf. Es ist belegbar, dass hinter dem Konzert das international agierende gewalttätige Netzwerk „Blood and Honour“ („Blut und Ehre“) stand, das in der BRD seit September 2000 verboten ist. Spiegel-TV strahlte die Auffassung Bordins aus, dass das Konzert „B&H-Hintergrund“ habe. Auch die einschlägige Symbolik („28“, für die Buchstaben B & H) beispielsweise auf der Getränkekarte sowie die Anwesenheit von Mitglieder von B&H Vorarlberg, bestätigen dies. Eines der gespielten Lieder war „For Blood & Honour“.
Darauf deutet auch die Bandauswahl hin: Die Berliner Band „Spreegeschwader“ ist auf verschiedenen nationalen und internationalen Blood & Honour-CD-Samplern vertreten, so z.B. für Blood & Honour (B&H) Frankreich und B&H Brandenburg. Ihre neueste CD „Gefangen im System“ wurde im Oktober 2004 indiziert. Gegen die Band wird wegen Volksverhetzung in ihren Liedern auf der CD „White Covers to Landser“ ermittelt. Diese CD ist der Berliner Nazi-Band Landser gewidmet, deren Mitglieder das Kammergericht Berlin als kriminelle Vereinigung abgeurteilt hat.
„Blutstahl“ spielte im Mai 2005 auf einem skandinavischen B&H-Festival. Die Band „Act of Violence“ um den Sänger Stefan Schneider aus Laupheim (Baden-Württemberg), die beim Konzert ihre neue CD („Veritas“) vorstellte, bewies ihre Nähe zu „Blood & Honour“ mit einem Auftritt am 26. Februar 2005 auf dem Blood & Honour-Festival im schwedischen Vara.
Auf der Homepage der internationalen B&H-Organisation wurde das Konzert von „Sturm-München“ beworben. „Sturm München“ ist der Nickname von Thomas Wittke (Kirchheim), „Anti-Antifa“-Möchtegern-Aktivist und Mitglied der „Kameradschaft München“ und der „Jungen Nationaldemokraten“.
Vorfälle auf dem Konzert
Von den Augen der zahlreichen anwesenden Polizeikräften IN der Halle wurden neben der eindeutigen B&H-Ausrichtung zahlreiche Straftaten ignoriert: Das Abspielen verschiedener indizierter oder verbotener Lieder (Landser: „Polackentango“; Kraftschlag: „Trotz Verbot nicht tot“; „Volk ans Gewehr gegen Reemtsma und Heer“ etc. etc.) zum Teil bei abgeschalteter Hallen-Beleuchtung (die Sänger wollten anonym bleiben). Am Mikrofon soll gar der Bau einer „U-Bahn bis nach Auschwitz“ gefordert worden sein.
Zusammenarbeit NPD/Blood&Honour: legale Durchführung sonst nur konspirativ stattfindender Neonazikonzerte
Entgegen der sonstigen konspirativen Vorgehensweise war dieses Konzert durch Mithilfe der NPD Eggenfelden als „Parteiveranstaltung“ durch offizielle Anmeldung (Erich Kaiser, Mitglied des neonazistischen „Freizeitvereins Südbayern e. V.“) abgesichert. Die NPD hat diese Veranstaltung allerdings nirgendwo beworben.... Bereits im Juli und September sorgte u. a. Norman Bordin dafür, dass neonazistische Konzerte in Mitterskirchen-Mitterschweib einen offiziellen Status bekamen, mindestens eines davon galt in Neonazikreisen als Konzert der international agierenden „Hammerskin Nation“.
Gelände des ehem. „Gasthaus Wagner“ und „Freizeitverein Südbayern e. V.“
Das Konzertgelände war von einem eingetragenen Verein in Mitterskirchen angemietet („Freizeitverein Südbayern e. V.“). Alle Mitglieder des Vereins sind namentlich bekannt: ausschließlich neonazistische Aktivisten aus Niederbayern und Österreich sowie NPD-Funktionäre. Die Gemeinnützigkeit ist beantragt. Jan Gragert (Eggenfelden) und Rene Gellert (Aidenbach), die Vorstände des „Freizeitvereins Südbayern e.V.“ werden sich allerdings nach einer neuen Lokalität umsehen müssen. Das „Gasthaus Wagner“ wurde am 24.10. 2005 zum Mindestgebot von 194.000 Euro zwangsversteigert.
Zur Person: Norman Bordin
Norman Bordin als Anführer der „Kameradschaft München“ und in diesem Amt Vorgänger und Nachfolger des Rechtsterroristen Martin Wiese („Kameradschaft Süd“). Seit 2004 Mitglied der NPD, zur Zeit Vizebezirksvorsitzender Oberbayern, Direktkandidat zur Bundestagswahl 2005 im Wahlkreis München Land (Otto-Schily-Wahlkreis). Versuchte u. a. in Zusammenhang mit seiner Versammlungsanmeldung am 9.11.05 (Tag der Reichspogromnacht) seine Vergangenheit als Schläger und Krimineller auch gerichtlich reinzuwaschen, gibt, in Ablehnung der „Autonomen Nationalisten“ gern den braven, biederen, gewaltfreien, legalen, NPD-Politiker ab (der er natürlich nicht ist). Norman Bordin verlas beim Konzert die Auflagen und moderierte den Abend.
NS-Verherrlichung am 9. November 2005 in München
Am 9. November 2005 fand auf dem Stachus in München eine Neonazi-Kundgebung statt, die Norman Bordin unter dem Motto „16. Jahrestag des Mauerfalls" angemeldet hatte. Angekündigt war die Verlesung einer Namensliste von Personen, die in diesem Zusammenhang ums Leben gekommen waren. Zahlreiche uniformierte und Zivil-Polizeibeamte waren anwesend, um den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung zu garantieren. Statt der Mauer-Toten verlas Bordin allerdings die Namen der 16 beim Hitlerputsch 1923 ums Leben gekommenen Nationalsozialisten. Die Polizei griff nicht ein.
Ein Hinweis in eigener Sache: Auch das A.I.D.A.-Archiv hatte bereits im Vorfeld des am 22. Oktober 2005 auf das neonazistische Konzert und einige seiner Hintergründe (soweit sie damals schon bekannt waren) aufmerksam gemacht.
Kein Vergeben, kein Vergessen
Vor 67 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten in Deutschland fast alle noch verbliebenen Synagogen. Die gewalttätigen Novemberpogrome gegen Juden und Jüdinnen erreichten in dieser Nacht ihren Höhepunkt. Im gesamten Reichsgebiet setzten deutsche Antisemiten, an der Spitze die SA, Synagogen in Brand. Sie schlugen Scheiben ein und plünderten jüdische Geschäfte, sie drangen Betriebe und Schulen ein und zerstörten die Einrichtung, sie überfielen Juden und Jüdinnen in ihren Wohnungen und misshandelten, demütigten, vergewaltigten oder töteten sie sogar. Über 100 Menschen wurden ermordet oder nahmen sich aus Angst und Verzweiflung das Leben. Etwa 30000 jüdische Männer wurden verhaftet und in die Konzentrationslager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen verschleppt, viele von ihnen starben dort in den darauf folgenden Monaten an den Haftbedingungen, in Folge von Zwangsarbeit, Hunger und Misshandlungen.
Text von antifa.de
In Nürnberg und in Fürth finden Veranstaltungen statt:
Nürnberg, 9. November 2005, 19:00 Uhr Villa Leon
Die Nürnberger Prozesse, Nürnberg und das Volkerrecht - Damals und Heute
Wie aktuell ist die Botschaft von Nürnberg? - eine Veranstaltung mit Professor Gerhard Stuby
Veranstalter: Friedensforum Nürnberg Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) nürnberg, in Kooperation mit dem Bürgerzentrum Villa Leon.
Fürth, 9. November 2005, 18:30 Uhr am Mahnmal in der Fürther Gleitstraße
Wir vergessen nicht! Gedenkveranstaltung
Es sprechen: Josef Jakubowicz (er überlebte Zwangsarbeit, todesmärsche und Konzentrationslager und wurde im KZ Bergen-Belsen befreit), Dr. Thomas Jung OB der Stadt Fürth, Gisela Blume Vorsitzende der Israelischen Kultusgemeinde und weiter
Anschließend um 20:00 Uhr in der "Grünen Scheune" am Kirchenplatz:
Der Holocaustüberlebende Jakubowicz erzählt und liest aus seiner Biographie "Auschwitz ist auch eine Stadt".
Veranstalter: Bündnis gegen Rechts Fürth
Am 29. Oktober findet eine Demostration gegen Sozialraub statt.
Das Schülerbündnis Nürnberg unterstützt die Demo des Sozialforum und wird auch mit eigenen Flyern versuchen so viele wie möglich Jugentliche am 29. auf die Straße zu bringen um ihren Protest gegen Studiengebühren, Ausbildungsplatzmangel, Büchergeld usw. zusammen mit andern Betroffenen des Sozialen Kahlschlags zu artikulieren.
Da unser Flugi noch nicht fertig ist könnt ihr unten den Aufruf des Sozialforums Nürnberg lesen
Wir wehren uns gemeinsam – Veränderung erfordert Bewegung!
Eine andere Welt ist möglich und nötig!
Demonstration am Samstag, 29. Oktober 2005, 13 Uhr, Nürnberg – Lorenzkirche
Egal, wie sich eine neue Bundesregierung zusammensetzt – sie wird die Politik des Sozialabbaus und der Umverteilung zu Gunsten des Kapitals weiter betreiben wollen. Trotz steigender Unternehmensgewinne bedrohen uns u.a. folgende Einschnitte:
· Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 18% bei gleichzeitigen großzügigen Steuergeschenken für Unternehmen und Besserverdienende
· Zunehmender Druck auf Erwerbslose im Rahmen von Hartz IV und Absenkung des Etats der Bundesagentur durch Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags auf 4,5%.
· Abschaffung des Kündigungsschutzes für 80% der Betriebe, Abbau der Tarifautonomie, Ausweitung des Niedriglohnsektors sowie Besteuerung von Zuschlägen für Sonn-/Feiertags- und Nachtarbeit.
· Studiengebühren, Büchergeld und Kürzungen bei BAföG fördern Elitebildung für Wohlhabende und schränken den Zugang zu Bildung für alle ein.
· Ausverkauf des öffentlichen Eigentums durch die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen, Versorgungs- und Kultureinrichtungen.
Benachteiligte Bevölkerungsteile, wie Frauen oder Migrantinnen, sind durch die sozialen Verschlechterungen besonders betroffen.
Diese geplanten Einschnitte sind kein Schicksal, sondern beruhen auf Interessen und sind von Wirtschaft und Politik so gewollt und gemacht. Veränderung erfordert Bewegung, das macht der Ausgang der Bundestagswahl noch einmal deutlich.
Wir, erwerbslose und erwerbstätige Menschen, SchülerInnen und StudentInnen, RentnerInnen, kranke und behinderte Menschen, Flüchtlinge und MigrantInnen, Frauen lassen uns nicht länger gegeneinander ausspielen. Anstatt vereinzelt um unsere Existenz zu fürchten, wehren wir uns solidarisch.
Lasst uns deshalb gemeinsam unseren Protest am 29. Oktober 2005 auf die Straße tragen!
Stoppen wir gemeinsam die totale Vermarktung der Menschen und ihrer Umwelt, beenden wir die Militarisierung der Gesellschaft und gestalten wir globales Zusammenleben neu!
Bauen wir weiter an der sozialen Bewegung, die wir so dringend brauchen!
Es gibt Alternativen! Widerstand ist möglich! Für eine Globalisierung von unten:
Der gemeinsame Kampf weltweit für globale soziale Rechte für alle ist unsere Aufgabe.
Eine bessere Welt ist möglich und nötig!
_______________________________________________________________ Am vergangenem Samstag, den 08.Oktober 2005 fand vor der Lorenzkirche ein Infostand vom Nürnberg Schülerbündnis statt.
Im Rahmen der Aktion wurde ein Theater aufgeführt und Flugblätter konnten unter die Leute gebracht werden, viele Passanten zeigten sich an unserer Veranstaltung interessiert.
Der Flayer der am Samstag verteilt wurde:
Auch 3 Wochen nach der Wahl sind sich die herrschenderen Parteien nicht entgültig einig, wer denn nun die Regierung bzw. den/die KanzlerIn stellen soll und wer genau mitregieren darf. Doch egal wer nun welchen Posten übernehmen wird, wirklich ändern wird sich nicht viel, die neoliberale Entwicklung wird auf Kosten eines Großteil der Bevölkerung fortgesetzt werden.
Denn die Realität in der BRD zeigt, dass sich durch sogenannte Reformen, wie der Agenda 2010 oder Hartz IV die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet !
Kämpfen wir aktiv gegen ein rassistisches Grundklima in der Gesellschaft!
Gleichzeitig sind rassistische Übergriffe auch noch 60 Jahre nach der Befreiung vom deutschen Faschismus traurige Realität und es vergeht kaum ein Wochenende an dem nicht irgendwo in der Bundesrepublik ein Aufmarsch von Neonazis statt findet.
Und so hätten am 8. Mai diesen Jahres, dem 60.Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands, alte und neue Nazis durch Berlin marschieren können. Um jenen zu gedenken die während des Zweiten Weltkriegs für den Massenmord an Millionen von Menschen verantwortlich waren.
Denn verhindert wurde dies nicht vom deutschen Rechtsstaat, sondern von aktiven AntifaschistInnen, die es nicht dulden, dass Nazis auch heute noch ihre menschenverachtende Propaganda auf deutschen Straßen präsentieren können. Durch den Einzug der rechtsextremen Parteien DVU und NPD in Brandenburg und Sachsen, werden offen rassistische und nationalistische Thesen in Landtagen vertreten. Doch auch das neue Zuwanderungsgesetz macht davor keinen Halt: Demnach können nur noch „nützliche“ hochqualifizierte MigranInnen überhaupt auf eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung hoffen. Sogenannte „unnütze“ Flüchtlinge und MigranInnen werden unter meist menschenunwürdigen Bedingungen in Ihre Herkunftsländer abgeschoben, selbst wenn sie dort mit Verfolgung und Bedrohung rechnen müssen.
Anstatt offen gegen ein rassistisches Grundklima an zu kämpfen wird z.B. bei aufklärender Jugendarbeit, wie im gesamten Jugend- und Bildungsbereich immer mehr gespart.
300.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz !!!
Diese Kürzungen betreffen alle:
Egal ob Grund-,Haupt-,Realschule oder Gymnasium!
Durch die Abschaffung der Lernmittelfreiheit z.B. Büchergeld wird Bildung immer mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängig. Wer da nicht mithalten kann, dem wird der Weg auf eine weiterführende Schule und eine gute Ausbildung versperrt. Durch die Einführung des 8 jährigen Gymnasium (G8) in Bayern wird der ohnehin schon hohe Leistungsdruck nochmals verstärkt.
Ist die Schulzeit erst mal beendet wird es immer schwieriger einen Ausbildungsplatz zu bekommen, in diesem Jahr blieben 300.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz.
Auch bei den StudentInnen sieht es nicht besser aus, durch die kommenden Studiengebühren, ab Herbst 2006 wird ein Studium für sozialschwächere Familien nicht mehr leistbar sein Somit verkommt die Bildung immer mehr zu Elitebildung.
Wehren wir uns gemeinsam gegen Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich!
Während also in der Bildung immer mehr gespart wird, laufen die Rüstungsausgaben auf Hochtouren:
Eingeleitet durch die erste aktive Beteiligung 1999 am Angriffskrieg auf Jugoslawien, ist eine rasante militärische Entwicklung der BRD zu verzeichnen.
3 Jahre später beim Afghanistankrieg konnte Deutschland dann schon ganz selbstverständlich am Kampf gegen den „Internationalen Terrorismus“ mitwirken.
Auch die vermeintliche Abwehrhaltung der Bundesregierung während des Irakkrieg 2003, war rein taktischer Natur. Vor Kriegsbeginn unterhielt die Bundesrepublik beste Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu der Golfregion und sah diese stark gefährdet. Um die Beziehung zu den USA nicht zu stark zu gefährden hielt sich die Regierung eine Hintertüre dennoch offen: BundeswehrsoldatInnen schützten amerikanische Einrichtungen und deutsche Flughäfen dienen immer noch dem personellen und materiellen Nachschub der USA im Irak.
Unabhängig von den USA und der NATO bemüht sich die BRD unterdessen auch in Europa um den Aufbau einer neuen schnellen Eingreiftruppe.
In der sogenannten EU-Interventionsarmee wird der Einfluss der Bundesrepublik wohl sehr hoch sein. Ein Viertel der SoldatInnen kommt aus Deutschland und die Leitung der Truppe übernimmt ein deutscher General.
Damit sichert sich die BRD auch für die Zukunft ihren Einfluss in der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Dieser Politik gilt es etwas entgegen zu setzen: Schließt euch mit euren MitschülerInnen oder ArbeitskollegInnen zusammen und entwickelt eigene Vorstellungen und Ideen.
Bildung muss für alle frei zugänglich werden !
Bekämpfen wir Gemeinsam den Rassismus!
Hoch die Internationale Solidarität!
Neonaziaufmarsch erfolgreich gestört
Nach dem das Bundesverfassungsgericht den Rudolph Hess „Gedenkaufmarsch“ in Wunsiedel, an dem jährlich mehrere tausend Neonazis aus ganz Europa teilnehmen, verboten hatte suchten sich die Nazis neue Veranstaltungsorte.

Antifa- Spontandemo am Abend in Nürnberg - Antifa Demo in Wunsiedel (beides 20. August)
Neben Magdeburg und in Berlin wurde auch in Nürnberg ein Aufmarsch angemeldet. Anders als die Stadtverwaltungen der beiden ersten Städte verbot die Stadt Nürnberg die von der NPD als Wahlkampfveranstaltung getarnte Ersatzveranstaltung.
Doch sowohl das Verwaltungsgericht in Ansbach als auch der Verwaltungsgerichtshof München hoben das Verbot der Stadt auf und genehmigten die vom NPD- Vorsitzenden Udo Voigt angemeldete Wahlkampfveranstaltung in Nürnberg.
Angekündigt hatte die NPD 1000-1500 Leute die unter dem Motto „Arbeit für Deutsche - keine Stimme den Kriegsparteien“ aufmarschieren sollten.
Die durch das Verbot entstandene Hoffnung das die Stadt sich nun mal wieder aktiv gegen die Nazis wehrt wurden zerstört als bekannt wurde das OB Maly zu einer Kundgebung an der Lorenzkirche aufruft an der auch Günther Beckstein sprechen sollte.
Da sich die Nazis hinter dem Hauptbahnhof sammelten war die Stadt mal wieder weit ab vom Geschen.
Alles weiter in der Pressemitteilung in des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Nürnberg (AAB)
Aufmarsch der NPD konnte nicht stattfinden.
Der Ganztägige antifaschistische Protest gegen die NPD Kundgebung fand seinen Abschluss in einer Spontandemonstration.
Aufgrund des Verbotes des Rudolf Heß „Gedenkmarsches“ in Wunsiedel meldete die NPD Anfang dieser Woche eine als Wahlkampfauftakt getarnte Ersatzveranstaltung an. Nachdem das Verbot der Stadt Nürnberg durch die Gerichte aufgehoben wurde versammelten sich am Samstag Mittag ca. 500 (laut Bullen PM 350) Neonazis am Nelson-Mandela-Platz.
Aufgrund des massiven Protestes vor Ort, zu dem das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg aufgerufen hatte, konnte die Polizei nur eine stationäre Kundgebung durchsetzen. Die Neonazis standen deshalb völlig von der Öffentlichkeit isoliert hinter dem Hauptbahnhof. Einzig wahrnehmbar für die NPD-Anhänger war der Protest der AntifaschistInnen, die ihnen und ihrer menschenverachtenden Hetze eine deutliche Absage erteilten.
Nachdem die Neonazis ihre Kundgebung beendet hatten, führten die anwesenden AntifaschistInnen eine Spontandemonstration durch, an der sich ca. 300 Personen (laut Bullen PM 400) aus verschiedenen Städten beteiligten. Die lautstarke Demonstration lief vom Aufseßplatz über den Plärrer nach Gostenhof. Mit zahlreichen Sprechchören äußerten die TeilnehmerInnen ihren Unmut über die etwa 25 Gewahrsamnahmen von AntifaschistInnen durch die Polizei.
Das Antifaschistische Aktionsbündnis wertet die antifaschistischen Aktivitäten vor dem Hintergrund der nur zweitägigen Mobilisierungszeit als Erfolg. „Die neofaschistische NPD konnte in Nürnberg auch heute nicht ungestört ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten. Es ist wichtig, überall dort wo Nazis versuchen offen oder verdeckt zu agitieren, ihnen entschlossen entgegenzutreten.“ so Martin Häberlein, Sprecher des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Nürnberg. Das Bündnis kündigte an, auch in Zukunft gegen Neofaschismus und dessen gesellschaftliche Wurzeln vorzugehen Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg
Insgesamt ein erfolgreicher Tag für die Antifa:
Der Naziaufmarsch in Nürnberg konnte verhindert werden und in Wunsiedel setzten 2200 AntifaschistInnen ein klares Zeichen bei einer bundesweiten Demonstration unter Demo Motto "Gegen deutsche Opfermythen - NS-Verherrlichung stoppen".
Weg mit dem Nazitreff in Zabo! Reichswald dichtmachen!
Unter diesem Motto läuft seit kurzem eine antifaschistische Kampagne gegen die Gaststätte „Reichswald“ im Nürnberger Stadtteil Zerzabelshof. Die Kneipe dient den Faschos als Treffpunkt und Rekrutierungsfeld. Die Kampagne wendet sich aber auch überhaupt gegen neonazistische Aktivitäten in den Stadtteilen Zerzabelshof und Gleißhammer da diese Aktivitäten in den letzten Monaten zunahmen.
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Eine nicht vollständige Auflistung der Geschehnisse:
In der Gaststätte Reichswald, an der Zerzabelshofer Hauptstraße, treffen sich wöchentlich Faschisten. Jeden Freitagabend gehen sie dort in die Kneipe und halten ihre Treffen ab. Am 15. Januar diesen Jahres fuhren ca. 30 Neonazis von einer Kundgebung, die vom Bund Frankenland und der NPD veranstaltet wurde, aus der Innenstadt in den „Reichswald“ und betranken sich dort.
Als am 05. März eine Kundgebung von Antifaschistinnen und Antifaschisten vor dem Reichswald stattfand, hatten sich auch etwa 30 Neonazis im Biergarten der Kneipe eingefunden; die Faschisten verteilten dort Flugblätter und schwenkten NPD und Reichsfahnen. Unter den Anwesenden waren bekannte und vorbestrafte Neonazis, wie zum Beispiel Norman Kempken, Matthias Fischer und die Paulus Brüder aus Herzogenaurach.
In Zerzabelshof und Gleißhammer wurden in den letzten Monaten vermehrt Aufkleber und Plakate, zum Beispiel zum jährlich stattfindenden Hess-Aufmarsch in Wunsiedel, geklebt und im Sommer 2004 wurde ein Antifaschist von Nazis mit einem Messer bedroht.
Am Freitag, dem 22. April 2005 kam es vor dem „Reichswald“ zu einer Schlägerei bei der ein Unbeteiligter so zu Schaden kam das er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Polizei nahm daraufhin Normen Kempken (siehe Bild) und Franz Müller (NPDler) fest die bis jetzt noch in U-Haft sitzen.
Auch letzte Woche kam es wieder zu einem Vorfall bei dem ein Skinhead eine Kurdin beschimpfte und bedrohte.
Neben der Kundgebung im März veranstaltete das Antifaschistische Aktionsbündnis (AAB) am 29. April 2005 auch noch einen Infotisch in der Nähe der Kneipe. Von 13 bis 17 Uhr wurden u.a. auch durch Briefkastenverteilung 2500 Flyer verteilt. Viele Bürger interessierten sich für die Geschehnisse in ihrem Stadtteil deshalb wurde die Aktion als voller Erfolg gewertet.
Das AAB hat für die nächste Zeit angekündigt das es weiter Aktionen geben wird u.a. soll es noch mindestens einen Infotisch bzw. Kundgebung geben und den ersten Höhepunkt der Kampagne soll eine antifaschistische Demo (Ende Juni/Anfang Juli) durch Gleißhammer und Zerzabelshof darstellen. Achtet also auf weitere Ankündigungen.
Nie wieder Krieg!
Vor 60 Jahren wurde Deutschland befreit und das dritte Reich von den Alliierten zerschlagen. Jetzt sitzen Nazis wieder in Stadt und Landtagen und verbreiten ihre faschistische Ideologie und verharmlosen konsequent den industriellen Massenmord an 6 Millionen Juden, Sinti & Roma, Homosexuellen, Behinderten, Regime Kritikern, einfach alles, was nicht in ihr eingeschränktes dumpfes Weltbild passt!
Aber nicht nur in Sachsen und Brandenburg verbreiten Neo-Nazis ihr menschenverachtendes Gedankengut, sondern auch hier bei uns in Nürnberg gibt es rege Nazi Aktivitäten und Strukturen. So sitzt im Nürnberger Stadtrat mit der Initiative Ausländerstopp eine Tarnorganisation der rechtsradikalen NPD.
Die Faschos haben es in den letzten Jahren geschafft ihre Strukturen zu verfestigen und weiter auszubauen. Ersichtlich wird das durch die Aufmärsche und Kundgebungen im Großraum Nürnberg.
So gab es in den letzten 2 Jahren fünf Demonstrationen, mind. ein Konzert, zwei Kundgebungen, zahlreiche gewalttätige Übergriffe und einen Angriff auf einen antifaschistischen Treffpunkt. Und es geht weiter. Am 1. Mai will die NPD durch Nürnberg ziehen. Angemeldet hat den Aufmarsch der für die NPD-Tarnorganisation „Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA)“ im Nürnberger Stadtrat sitzende Ralf Ollert.
Diese Demonstration wird eine der beiden zentralen NPD Aufmärsche in der BRD sein. Das zeigt erneut sowohl die Bedeutung der Stadt als historisches Symbol für die bundesdeutsche rechtsextreme Szene als auch die Relevanz der hiesigen Neonazi-Strukturen. Rückrat dieser regionalen Strukturen ist seit Jahren die NPD. Nachdem im Januar des letzten Jahres die gewaltbereite FRÄNKISCHE AKTIONSFRONT (FAF) verboten wurde, steht die Partei als wichtigste Organisation für rechtsextreme Aktivitäten bereit. Doch eines muss uns klar sein, dieses kleine Häufchen rechtsradikaler Schwachköpfe, die da durch unsere Stadt ziehen, sind nur die Spitze des Eisberges. Ob Politiker aus der so genannten Mitte der Gesellschaft oder Lehrer mit Brauner Identität, es gibt zahlreiche Beispiele. Genau das macht es aber umso wichtiger sich den Rassisten zu widersetzten. Wie auch in den letzten Jahren wollen und werden wir nicht tatenlos zusehen, wie das Pack durch unsere Stadt zieht.
Schülerblock
Wir fordern euch alle auf, gemeinsam gegen diese Neo-Nazis lauten, kreativen und aktiven Widerstand zu leisten.
Lasst uns geschlossen demonstrieren. Treffpunkt für alle SchülerInnen beim Transparent vom Schülerbündnis.
Kommt zur Gegendemo!
1. Mai 11:00 Uhr an der Kreuzung Bauerngasse – Gostenhofer Hauptstraße
Festliche 1.Mai Vorbereitung
Sa 23.04. im Archiv Metroproletan (Eberhardshofstr.11 HH)
ab 16.00 Uhr Grillen, Chillen, Party & More | ab 17.00Uhr Workshops
www.schulstreik.org
schuelerbuendnis@arcor.de
Treffen: Jeden Mittwoch 18:30 Uhr, Bauerngasse 17
Die Nazioffensive geht weiter
Bedenkliche Nazi- Aktivitäten in den letzten zwei Wochen zeigen das die Nazioffensive 2005 trotz des Aufstand der Anständigen weiter geht.
Dies soll eine Darstellung der Nazi- Aktivitäten in den letzten zwei Wochen sein.
Am 26. März fand in Tschechien ein Neonazikonzert statt das von der militanten Neonazi-Organisation Blood and Honour organisiert worden war. An diesem Konzert nahmen mehr als 500 Neonazis teil davon ein Großteil aus Deutschland.
Auf dem Konzert spielten zwei Nazirock-Gruppen aus den USA (Max Resist, Final War), eine aus Tschechien (Conflict 88), eine aus der Slowakei (Before the War) und eine aus Deutschland (Race Riot) auf.
Obwohl zu dem Konzert offen im Internet aufgerufen wurde blieb die Polizei untätig und unter nahm auch nichts gegen „Sieg Heil“ rufende Neonazis.
Am Ostermontag, den 28. März kam es in einer Dortmunder U-Bahnstation zu dem Mord an dem 31-jährigen Punker Thomas S.. Der mutmaßliche Täter, ein 17-jähriger Neonazi, wurde kurz nach der Tat verhaftet. Nach einer verbalen Auseinandersetzung zückte der 17- jährige sein Messer und stach dem Punker direkt ins Herz. Thomas S. verstarb noch auf der Fahrt ins Krankenhaus, er hinterlässt ein Frau und drei Kinder.
Nach dem Mord an Thomas S. wurden noch mehrmals Punker und andere von Nazis, z.T. wieder mit einem Messer, bedroht. Die Nazis veröffentlichten zusätzlich noch in der gleichen Woche sechs AntifaschistInnen mit dem Aufruf zur Gewalt gegen diese Personen.
Am 1. April hat die NPD in Grafenwöhr (Oberpfalz) eine Tennishalle für ca. 500.000 € erworben, die sie als Veranstaltungszentrum nutzen will.
Die NPD kündigt sogar an Grafenwöhr nun zur „Stadt der Landesparteitage“ zu machen. Schon am 2. Juli sollen die Veranstaltungen mit dem „großen antiamerikanischen Kulturfest" anfangen.
In Grafenwöhr sind Tausende amerikanischen Soldaten stationiert und die Militärbasis dort ist einen der wichtigsten Standorte für die US- Armee in Deutschland. Schon seid mehreren Jahren versuchen dort Nazis ihre antiamerikanische, menschenverachtende Ideologie publik zu machen.
Am Samstag, den 2. April marschierten ca. 350 Neonazis durch München und veranstalteten dort auch ein Rechtsrock Konzert. Insgesamt demonstrierten 6 –8 Tausend Menschen gegen die Nazis.
Am Abend des 2. Aprils fand in Thüringen aber noch ein Rechtsrock Konzert satt. Das Konzert im Pößnecker "Schützenhaus" war zwar noch kurzfristig verboten worden doch konnte das Verbot durch die Polizei nicht durchgesetzt werden da der Polizei zu wenig Kräfte bereit standen.
Nach Polizeiangaben konnten über 1.000 Neonazis das Konzert besuchen, laut Angaben in verschiedenen Naziforen nahmen sogar über 2000 Neonazis am Konzert teil. Die Polizei konnte nur ca. 300-400 Polizisten in Bereitschaft setzen.
Für die Freiheit für das Leben Nazis von der Straße Fegen!
Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!
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Infotisch am 26.03.2005 in Nürnberg
Am Samstag den 26.03. veranstaltete das Schülerbündnis Nürnberg einen Infotisch über den Irak-Krieg, die Menschrechts-Verletzungen im Irak, Deutschland, Spanien und andern Ländern an der Nürnberger Lorenzkirche.
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Von 14 bis 17 Uhr veranstaltete das Nürnberger Schülerbündnis einen Infotisch über Irak-Krieg, Menschrechts-Verletzungen im Irak, Deutschland, Spanien und andern Ländern.
Bei gutem Wetter konnten zahlreiche Flyer (ca. 500) verteilt werden und der Inhalt der Aktion vermittelt werden. Bemerkenswert war das große Informations- und Diskussions- Bedürfnis vieler Passanten.
Auf mehren Stelltafeln wurde über Polizeigewalt in Deutschland und Spanien, Folter im Irak und über die Situation von Gefangen in verschiedenen US-Gefängnissen außerhalb der USA hingewiesen.
Es war zwar „nur“ ein Infotisch, der dafür aber sehr gut lief!
Zwei Jahre Krieg und Besatzung sind zwei Jahre Folter und Unterdrückung
Vor zwei Jahren (20. März 2003) begann der Angriffskrieg gegen den Irak.
Über 100 000 Menschen wurden bisher in diesem Krieg getötet, und während die Besatzung im Irak anhält planen die Regierungschefs westlichen Industriestaaten schon den nächsten Krieg, diesmal gegen den Iran.
Tausende Iraker und Irakerinnen befinden sich in Gefängnissen und viele von ihnen werden gefoltert; doch nicht nur in irakischen Gefängnissen ist Folter Normalität.
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Nach zwei Jahren Besatzung sind mehr als 50% der Bevölkerung erwerbslos und die irakische Wirtschaft und Infrastruktur ist völlig kaputt. Ca. 40% von etwa 130 000 neu ausgebildeten und irakischen Soldaten und Polizisten sind laut US- Verteidigungsministerium nach der Grundausbildung desertiert.
Währendessen glaubt niemand mehr an die Existenz von Massenvernichtungswaffen, die immerhin offiziell als primärer Kriegsgrund herhalten mussten. Dafür bewahrheitete sich die Vermutung, dass es um reine Wirtschaftssinteressen ging. Auch das „nein zum Krieg“ von Schröder und Co. war schon vor zwei Jahren nicht ganz ernst zu nehmen, was sich durch die Überflugsrechten bzw. der Nutzung deutscher Flughäfen für Angriffe auf den Irak äußerte. Die nun offene Zusammenarbeit mit der Besatzung erklärt sich aus der Notwendigkeit, die Beziehungen zur Weltmacht USA wieder zu verbessern um am neuen Markt im Irak teilzuhaben. Und während sich Schröder und Bush zum Kaffeetrinken in Mainz treffen werden immer neue Fälle von Folterungen und Massakern im Irak bekannt. In der irakischen Gefängnissen stecken mittlerweile Zehntausende Iraker und Irakerinnen ohne Verurteilungen und müssen die Folterungen über sich ergehen lassen.
Dass die systematische Brutalität des Irak-Kriegs kein Einzelfall ist, zeigen auch weitere Beispiele. So stehen Folterpraktiken in der Militärschule „School of Americas“ (Name inzwischen geändert) auf dem Lehrplan. Bereits zur Zeit des Afghanistan-Krieges, an dem Deutschland von Anfang an beteiligt war und mittlerweile eine Führungsrolle unter den Besatzungstruppen einnimmt, wurde von den USA das Gefangenenlager in Guantanamo errichtet, ein rechtsfreier Raum, in dem Kriegsgefangene weder als Kriegsgefangene nach internationalem Recht, noch nach amerikanischem Recht als Sträflinge behandelt werden und damit rechtlos sind. Zahlreiche Ex- Häftlinge klagen über die massiven Folterungen im Gefangenenlager in Guantanamo.
Aber nicht nur in Kriegsgebieten wie der Irak oder Afghanistan wird systematisch gefoltert. Sogenannte "Typ- F" Gefängnisse in der Türkei sind Gefängnisse, in denen Häftlinge in Isolationshaft ohne Kontakt zur Außenwelt leben müssen und regelmäßige Misshandlungen durch Wärter zu ertragen haben. Bei „Typ- F“ Gefängnisse, welche ein Exportschlager der BRD sind, handelt es sich nicht etwa um militärische Haftanstalten, sondern um Gefängnisse für Zivilisten, vornehmlich politisch Andersdenkende, die meist ohne Angabe von Gründen in Nacht-und-Nebel-Aktionen verhaftet werden und denen häufig kein Zugang zu Rechtsmitteln gewährt wird.
Auch in Spanien langen bereits geringe Vorwände oder unter Folter entstandene Aussagen reichen aus, um Verdächtige in die berüchtigte Incommunicado-Haft zu bringen. Während dieser können die Inhaftierten die ersten Tage weder mit Bekannten noch Rechtanwälten Kontakt aufnehmen und werden ständig verhört, wobei häufig brutale Folter eingesetzt wird. Laut Amnesty International werden jährlich über 600 Fälle jeglicher Art von Folter (Schlafentzug, Misshandlungen, etc.) und Scheinhinrichtungen berichtet. Obwohl aufgrund dieser Folterfälle bereits mehrere Auslieferungsanträge nach Spanien abgewiesen wurden, hat Deutschland im Herbst 2003 den in Nürnberg verhafteten Paolo Elkoro nach Spanien ausgeliefert, gegen den nur unter Folter entstandene Aussagen zweier Gefangener vorlagen, die ihre Aussagen vor Gericht wieder zurückgezogen hatten.
Und in Deutschland?
Auch in Deutschland dringen bisweilen schockierende Fälle von Folter an die Öffentlichkeit. Doch selbst wenn dies geschieht, wird meist versucht, die Medienöffentlichkeit möglichst gering zu halten. So z.B. erst kürzlich im Falle des Abschiebemords an Amir Ageeb, der von Beamten des Bundesgrenzschutzes erst während der Verhaftung misshandelt wurde und später während der Abschiebung an Bord einer Lufthansa-Maschine dem Erstickungstod erlag, als ihn die beiden Beamten in eine zusammengekauerte Haltung gepresst hatten. Als Entschuldigung musste die schlechte Ausbildung der Polizisten herhalten, wobei nicht erwähnt wurde, dass die Misshandlung von Abschiebehäftlingen in Deutschland an der Tagesordnung ist.
Doch selbst als deutscher Staatsbürger ist man vor Polizeigewalt nicht sicher. Ein Blick nach Nürnberg, die Stadt der Menschenrechte, genügt bereits. So wurde 2003 ein geistig behinderter Nürnberger von einem Polizisten in einer Zelle verprügelt. Vor Gericht kam der Fall nur durch eine Polizistin, die aufgrund ihrer Aussage über ein halbes Jahr hinweg von ihren Kollegen gemobbt wurde. Der Täter kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Anlässlich dieser Handhabung von Polizeigewalt dürfte auch deutlich werden, weshalb derartige Fälle nur extrem selten öffentlich bekannt werden. Zudem haben Opfer von Polizeigewalt, die vor Gericht gehen, mit meist willkürlichen Gegenanzeigen zu rechnen. Aussagewillige Zeugen sind selten vorhanden.
Wehrt euch gegen Krieg, Folter und Unterdrückung weltweit!
Hoch die Internationale Solidarität!
26.03.05 Infostand vor der Lorenzkirche in Nürnberg
Antifa Kaffeefahrt
Am Samstag den 05.03.2005 fand in Nürnberg und Umgebung eine antifaschistische Kaffeefahrt statt. Den ganzen Tag fuhren ca. 50 AntifaschistInnen mit einem Reisebus von Naziwohnung zu Naziwohnung.
Das Anliegen dieser Aktion war es, Hauptakteure der regionalen Naziszene aufzudecken und in der Nachbarschaft bekannt zu machen, um die Nazis aus ihrer Anonymität herauszureißen.
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Als erstes wurde um ca. 12:30 der Ralf Ollert in Eibach besucht.
Er ist derzeit Landesvorsitzender der NPD Bayern und Stadtrat der NPD Tarnliste "Bürgerinitiative Ausländerstopp" (BIA) in Nürnberg. 2002 lief gegen Ollert ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth wegen Volksverhetzung bzw. Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole.
Ollert zeichnete sich v.a. durch Umgang und Zusammenarbeit mit ultrarechten Gruppierungen, den sogenannten freien Kameradschaften, wie z.B. der mittlerweile verbotenen Fränkischen Aktionsfront, aus.
Der zweite Stopp war in Zirndorf. Hier wohnt der bekennende Neonazi Gerd Ittner. Zusammen mit Christian Worch meldete Gerd Ittner für den 06.09.03 einen Aufmarsch unter dem Motto: „Stolz und Treu macht Deutschland frei“ am ehem. Reichsparteitagsgelände an. Die Route sollte bis zum ehem. Adolf-Hitler-Platz, dem heutigen Hauptmarkt führen. Gerd Ittner wählte nicht nur das ehem. Reichsparteitagsgelände als Symbol für sein faschistisches Gedankengut, sondern auch die Route ist annähernd die selbe wie die der NSDAP-Fackelzüge während der Reichsparteitage 1938. Es zeigt deutlich das Ittner ein Verehrer und Anhänger des Nationalsozialismus und des Deutschen Reichs ist. Zur Zeit steht der 46-jährige Faschist unter anderem wegen Volksverhetzung in mehreren Fällen und Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole vor Gericht und trägt auch dort offen seine rassistische und menschenverachtende Gesinnung zur Schau.
Danach wurde der Kopf der verbotenen „Fränkischen Aktions Front“(FAF) in Fürth/Stadeln besucht.
Im Juli 2001 wurde sowohl seine Wohnung in Stadeln, als auch die in Lauf am Holz von der Polizei durchsucht. Beschlagnahmt wurden dabei 30.000 Drucksachen, die zum Gedenkmarsch für den Hitler Stellvertreter Rudolph Hess in Wunsiedel mobilisierten, sowie einige Transparente und 500 Exemplare des Naziheftchens „Landser“. Auch Gaspistolen und eine Gotcha- Waffe stellte die Polizei bei der Durchsuchung sicher. Fischer wurde von der Staatsanwaltschaft angeklagt und zu elf Monaten auf Bewährung, sowie zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Vorwürfe waren: Aufforderung zu Straftaten, Beleidigungen und Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen. Fischer gehört außerdem der Gruppe „Aryan Hope“ (arische Hoffnung) an. . Seit kurzem ist Mathias Fischer auch als Beisitzer im Vorstand der bayrischen NPD vertreten. Damit wird auf regionaler Ebene der Schulterschluss zwischen den freien Kameradschaften und der derzeit stärksten faschistischen Partei betrieben.
Um 15 Uhr wurdenoch die Wohnung von Normen Kempken am Nordostbahnhof aufgesucht. 1992 war er Mitinitiator einer bundesweiten Anti-Antifa Kampagne, bei der 250 Namen von Einzelpersonen und Institutionen mit Addressen und Telefonnummern in der Zeitschrift "der Einblick" veröffentlicht wurden.
Das Konzept Anti-Antifa soll ermöglichen AntifaschistInnen einzuschüchtern, zu bedrohen und mundtot zu machen. Die AntifaschistInnen werden fotografiert und veröffentlicht. Den Veröffentlichungen folgen nicht selten Übergriffe! 1995 gab es einen Prozess gegen die Macher der Zeitschrift "der Einblick", bei dem Norman Kempken mitangeklagt wurde. Im Prozess wurde er zu 1,5 Jahren Haft auf Bewährung und 150 Arbeitsstunden verurteilt. Kempken ist in Nürnberg und auch bundesweit eine bekannte Person, wenn es um Anti-Antifa Arbeit geht. Er hat Kontakte vom bürgerlich-konservativen Spektrum, wie der CDU bis hin zu rechtsextremen Organisationen, wie der Fränkischen Aktionsfront. Außerdem ist er seit Jahren in der gewalttätigen Hooliganszene aktiv.
Als letztes wurde noch ein Nazitreff an der Zerzabelshoferhauptstraße angefahren. Die Gaststätte Reichswald im Stadtteil Zerzabelshof fungiert seit mehreren Monaten als regionaler und überregionaler Treffpunkt der Naziszene. Jeden Freitag treffen sich hier Neonazis der Nürnberger Kameradschaftsszene. Im abgetrennten Kneipenraum wird gemeinsam in dummdeutscher Manier gesoffen, Informationen ausgetauscht, rassistische, faschistische Propaganda verteilt und neue Kameraden rekrutiert. Ausgehen von dem Nazitreffpunkt wurden Strassenzüge mit faschistischer Propaganda beklebt. Auch wurden bereits im Umfeld der Kneipe AntifaschistInnen von Neonazis mit Messern bedroht. Vor dem Reichswalt hatten sich schon ca. 30. Neo-Nazis im Biergarten der Kneipe versammelt.
Mit NPD- und Reichsfahnen und menschenverachtenden Parolen machten die Nazis für alle Anwohner klar welche Gesinnung dei Gaststätte "Reichswald" vertritt.
Insgesamt eine erfolgreiche Aktion die auch von den jeweiligen Anwohnern, besonders am Nordostbahnhof und in Zabo, positiv aufgenommen und begrüßt wurde.
Wenn ihr Informationen über Nazis in eurer Gegend oder anderswo habt schickt diese bitte an arecherche@web.de
Die zwei Bilder sind von szene.us
Schluss mit Lustig - Nazioffensive 2005 stoppen
Von der Naziaufmarschwelle bleibt auch Bayern nicht verschont.
Nachdem die NPD und der „Bund Frankenland“ am 15.01.05 schon eine Kundgebung in Nürnberg veranstalteten kommt nun die Nazioffensive in Bayern richtig ins Rollen.
Am 19.03.05 ruft die faschistische NPD zu einer Kundgebung in Würzburg auf.
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Auch München wird binnen zwei Wochen gleich zweimal von Faschisten heimgesucht werden, nachdem auch dort schon am 13.02.05 eine Kundgebung von Nazis stattfand.Auch Am 19.03.05 will die NPD unter dem Deckmantel als Anti-Kriegsbewegung anlässlich des zweijährigen Beginns des Irak-Krieges aufmarschieren. Für 02.04.05. rufen Norman Bordin, der u.a. Kontakt zu Martin Wieses „Kameradschaft Süd“ hatte, und der bundesweit bekannte Nazi Christian Worch zu einer langen Demonstration durch München mit einem anschließenden Rechtsrock-Konzert auf der Theresienwiese auf.
Aber auch Nürnberg bleibt nicht verschont!
Am 1. Mai 2005 will die NPD durch Nürnberg ziehen. Angemeldet hat den Aufmarsch der für die „Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA)“ ( Tarnorganisation der NPD) im Stadtrad sitzenden Ralf Ollert, erwartet wird u.a. als Redner der sächsische Fraktionsvorsitzende der NPD Holger Apfel, der sich in den letzten Monaten mit Äußerungen wie „Bombenholocaust“(in Zusammenhang mit Dresden) einen Namen gemacht hat. Die Nazis Mobilisieren momentan für den 1.Mai 05 zum Maffeiplatz , von dort aus geht die Route zum Karl-Bröger-Eck (SPD-Haus) über den Hauptbahnhof zur Lorenzkirche. Die Planungen zu antifaschistischen Gegenaktionen laufen gerade an und Ergebnisse wird es in wenigen Wochen geben.
Zusätzlich steht für den 20. August 05 der „Rudolf-Hess-Aufmarsch“ in Wunsiedel an, an dem sich letztes Jahr über 5000 Faschisten aus ganz Europa beteiligten. Dieses Jahr wird von vielen antifaschistischen Gruppen und Organisationen zum Protest nach Wunsiedel mobilisiert werden.( Infos unter www.ns-verherrlichung-stoppen .tk
Bundesweit ist der Wichtigste Aufmarsch von Faschisten wohl der am sechzigsten Jahrestag des „Tag der Befreiung vom Faschismus“(8.Mai) an dem die Faschos unter dem Motto:“60 Jahre Befreiungslüge – Schluss mit dem Schuldkult“ am Brandenburger Tor in Berlin aufmarschieren wollen. Gegen den Aufmarsch wird schon bundesweit mobilisiert und auch die Regierenden Parteien rufen zum Protest gegen die Aufmarsch der Faschisten auf.
Nürnberg: 200 bei Auschwitz Gedenktag
200 Leute gedachten am Gedenktag zur Befreiung vom KZ Auschwitz der Opfer. Schülerbündnis problematisiert den Auftritt des OB Maly und fordert ihn zum aktiven Handeln gegen Neonazis auf.

Flayer die verteilt wurden
Am 27.01.05 dem Gedenktag zur Befreiung vom KZ Auschwitz, gedachten bei einer Veranstaltung des „Bündnis gegen Rechts – Nie wieder Faschismus in Nürnberg“ 200 Menschen den Opfern. Das Schülerbündnis nahm an dem Gedenken am Platz der Opfer des Faschismus teil.
Schon im Vorfeld problematisierte das Schülerbündnis den Auftritt von OB Maly auf dieser Gedenkveranstaltung. In seiner Rede betonte OB Maly, dass man auch in der heutigen Zeit nicht wegschauen darf, sonder aktiv gegen Neonazis handeln müsse. Im Widerspruch dazu machte sich Maly beim letzten Naziaufmarsch am 6.12.03 für ein „aktives Ignorieren“ stark.
Das Schülerbündnis hält „aktives Ignorieren“ für das falsche Mittel um rechtsradikales Gedankengut zurückzudrängen und antifaschistische Positionen zu stärken. „Eine Lehre der Geschichte ist, dass durch Ignorieren Neonazis ihre menschenverachtende Ideologie ungestört Verbreiten könne,.“ sagte Sebastian Giseler vom Nürnberger Schülerbündnis. Die Nazis kamen 1933 unter anderem dadurch an die Macht, dass weite Teile der Bevölkerung weggeschaut haben, so Giseler weiter.
Seit dem Bestehen des Schülerbündnisses ist antifaschistische Arbeit ein Schwerpunktthema. Das Schülerbündnis beteiligte sich in der Vergangenheit aktiv an Protestaktionen gegen Naziaktivitäten. Zuletzt am Samstag den 15.1.05, als sich ca. 50 Neonazis vor der Lorenzkirche versammelten.
Das Schülerbündnis forderte deswegen OB Maly auf, von seiner Politik des „aktiven Ignorierens“ abstand zu nehmen, gegen Nazis vor zu gehen und antifaschistische Gruppen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
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Bericht zur Nazikundgebung in Nürnberg
40 Nazis
100 Antifas
über 100 Bullen
Um ca. 10:45 kamen am heutigen Samstag 25 Nazis vor die Lorenzkirche und wurden von den Bullen inter das bereitgestellte Tretgitter eskortiert um ca.11 Uhr waren sie so um die 40 Nazis. Die ungefähr 100 Antifas vor Ort (davon 10 Antideutsche mit Israelfahnen und ihren üblichen Scheißsprüchen) protestierten lautstark gegen die FaschistInnen.
Die sog. Mahnwache war von der NPD, Bund Frankenland und Demokratie Direkt organisiert worden und richtete sich „gegen israelische und us-amerikanische Kriegsverbrechen im nahen Osten“; mit dem Motto versuchen sie sich als Teil der Anti-Kriegsbewegung darzustellen und können auch ihre antisemitische Ideologie verbreiten.
Natürlich wurden die Nazis von Bereitschafspolizei und den berühmten bayrischen Berufsschlägern des USK’s geschützt.
Um ca. 11 Uhr wurde dem USK langweilig und sie zeigten Nationale Solidarität mit ihren Kameraden, also machten sie eine reine Provo- Aktion und versuchten mitten in die Antifa Gruppe reinlaufen, schubsten und Leuten ins Gesicht schlugen.
Vereinzelt kam es laut Aussagen von Antifas noch zu Konfrontationen mit Nazis die aber anscheinend nicht Handgreiflich wurden.
Außerdem gab es noch mehrere angriffe seitens des USK’s .
Um 13 Uhr fuhren die Faschos dann mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof wo sie in den 43 (Bus) umstiegen und abfuhren.
Dafür das die Nazimahnwache erst siet 2 Tagen bekannt ist und in der Zeitung nicht berichtet worden war, ist es ein Erfolg das die Nazis nicht ohne Protest Demonstrieren konnten; außerdem haben sie so gut wie keine Öffentlichkeit bekommen weil der Platz vor der Lorenzkirche von Antifas "belagert" war.
Für die Freiheit für das Leben, Nazis von der Straße fegen
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