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1.Fr 04.02.2005, 22:00 Uhr, Desi, SKAntifaPunkparty
2.11/12.02.2005, Nato-Sicherheitskonferenz in München
3.22/23.02.2005, Busch in Mainz (Demo in Nbg, u. in Mainz)
4.Bericht vom Gedenktag am 27.01
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Fr 04.02.2005, 22:00 Uhr, Desi, SKAntifaPunkparty:KAMPFANSAGE
Motto: red tunes against white noise
SKAntifaPunkparty gegen rechten Mainstream, Nazis und andere Hässlichkeiten.
Um dem wachsenden Rechtsruck auch im Kulturbereich etwas entgegenzusetzen und den täglichen Frust wegzufeiern laden die VeranstalterInnen in die DESI. Zu Stromgitarrenmusik von Ska bis Punk darf die ganze Nacht getanzt werden und obendrein kommt die Party antifaschistischen Initiativen zu Gute.
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11. und 12. Februar 2005 Nato-Sicherheitskonferenz in München
Aufruf des Stadtplenums München gegen die NATO-Kriegskonferenz
Fight global war – Raus auf die Straße für lebendigen und sichtbaren Widerstand gegen die Münchner NATO-Kriegskonferenz und gegen die „Finanzierungskonferenz Nordafrika/Mittelost\" am 11./12. Februar 2005!
Aktionstag in der Münchner Innenstadt: Freitag, 11. Februar
Internationale Großdemonstration: Samstag, 12. Februar
München, die „Weltstadt mit Herz, den Tagungsort der NATO-Sicherheitskonferenz, kennen wir nicht nur als Hochburg der Yuppies und als eine der, im polizeilichen Sinne, Befriedetsten Großstädte der Welt. München ist auch der Standort von Siemens, EADS, MTU, Krauss-Maffei und Co. - führende Rüstungskonzerne, die eine tragende Säule des europäischen militärisch-industriellen Komplexes darstellen und Tod bringende Fracht in alle Welt exportieren. Die andere Seite repressiver „Sicherheits“politik begegnet uns im Münchner Alltag in Form von allgegenwärtiger Präsenz von Polizei und privaten Sicherheitsdiensten, von Ausgrenzung kommerziell nicht verwertbarer Lebensweisen, von rassistischen Kontrollen, von Abschiebungen und Lagerunterbringung von Flüchtlingen und Flächen deckender Kameraüberwachung der Innenstadt.
In dieser Stadt kommen Minister, Militärstrategen und Experten aus der Rüstungsindustrie alle Jahre wieder im Nobelhotel „Bayerischer Hof“ zusammen, um Kriege zu planen und Rüstungsprojekte auf den Weg zu bringen, um in München zu shoppen und zu tafeln und um der medialen Öffentlichkeit ihre Kriege als „Friedenspolitik“ zu präsentieren.
Im Vorfeld der diesjährigen NATO-Kriegskonferenz findet am Freitag den 11. Februar zum Ersten mal die „Finanzierungskonferenz Nordafrika/Mittelost“ statt. Unter dem Motto „Mehr Sicherheit durch Investitionen“ laden der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), und der Bundesverband deutscher Banken (BdB) zu dieser Konferenz um über deutsche Wirtschaftsstrategien für besagte Teile der Welt zu verhandeln.
Auch wir werden dieses Jahr wieder auf der Strasse sein. Wir wollen zeigen, dass wir die Schnauze voll haben von Krieg, Militarismus, Sicherheitswahn und kapitalistischer Verwertungslogik. Wir wollen den Herren und Damen im Bayerischen Hof ihren Aufenthalt in München so ungemütlich wie möglich machen. Und wir wollen uns gemeinsam bewegen in Richtung einer solidarischen Welt ohne Ausbeutung und Herrschaft. Wir werden viele sein. Wir werden laut, lästig und nicht zu übersehen sein.
„Finanzierungskonferenz Nordafrika/Mittelost“
Nachdem der deutsche Aussenminister auf der NATO-Kriegskonferenz 2004 mit seinem Vorschlag „einer transatlantischen Initiative für den gesamten Mittelmeerraum“ für Wirbel sorgte, treffen sich dieses mal 250 VertreterInnen aus Unternehmen, Banken und Politik auf der „Finanzierungskonferenz Nordafrika/Mittelost“ um über Wege zu beraten, wie deutsche Weltmachtambitionen auch in diesen Regionen wirtschaftlich besser umgesetzt werden können. Dabei werden sie auch darüber diskutieren wie die Schaffung einer Freihandelszone in der Region vorangetrieben werden kann. Diese wird von der EU bereits seit 1995 angestrebt und soll sich von Marokko bis Syrien erstrecken. Eine solche Freihandelszone bedeutet Profite für Großkonzerne und die Bildung von reichen Eliten vor Ort, bei gleichzeitiger Verarmung und Zerstörung der Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Nicht allgemeiner Wohlstand sondern die Schaffung eines wirtschaftlich abhängigen Hinterhofs ist das Ziel, das sich dahinter versteckt. Autoritäre Regime (wie die, die derzeit in den arabischen Mittelmeerstaaten regieren) sind dabei gerngesehene Partner, denn sie sorgen für die nötige Ruhe und Ordnung, damit die Wirtschaft reibungslos funktionieren kann.
Dass wirtschaftliche Ausbeutung und ihre militärische Absicherung nur zwei Seiten derselben Medaille sind, daraus machen die beiden Konferenzveranstalter keinen Hehl. So tritt die NATO-Kriegskonferenz als Mitveranstalter der Finanzierungskonferenz auf, werden die TeilnehmerInnen der beiden Konferenzen gemeinsam am Freitagabend im Hotel Bayrischer Hof vom Münchner Oberbürgermeister empfangen und auch die Konferenzprogramme sind thematisch aufeinander abgestimmt. Einer der Schwerpunkte der Kriegskonferenz wird „die wechselseitige Beziehung von wirtschaftlicher Entwicklung und Sicherheit“ sein. Denn „teilweise behindern spezifische Sicherheitsrisiken Handel und Investitionen in der Region“, wie der BDI in seiner Einladung verlautbaren lässt.
Gründe genug, dass wir in diesem Jahr neben der NATO-Kriegskonferenz auch die Nordafrika/Mittelost-Konfernz des BDI zum Kristallisationspunkt von vielfältigem Protest und Widerstand machen.
Gemeinsam gegen kapitalistischen „Frei“handel, deutsches Großmachtstreben und EU-Militärpolitik!
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Die Welt-Kriegselite auf der Münchner Sicherheitskonferenz: NATO,...
Die NATO war seit dem Beginn des „kalten Krieges“ das bedeutendste Militärbündnis der reichen Industriestaaten. Die Geschichte der NATO steht für atomare Rüstung, Aufrüstung der BRD als antikommunistischen Frontstaat, Geheimdienstterror gegen soziale und revolutionäre Bewegungen, die Unterstützung des Krieges der Türkei in Kurdistan und den Angriffskrieg auf Jugoslawien. Nach dem seit 1999 geltenden Strategiekonzept sieht die NATO ihre zukünftige Hauptaufgabe in der Führung weltweiter Kriegseinsätze. Auch wenn viele der heutigen Kriege nicht unter offiziellem Beschluss der NATO geführt werden, so sind es dennoch die NATO-Mitglieder, die ihre Armeen in alle Welt schicken. Über die Nato-Partnerschaft laufen nach wie vor wichtige militärische Kooperationen, zum Beispiel die logistische Unterstützung für die US-Amerikanischen Truppen während des Krieges gegen den Irak durch die BRD. Der NATO-Beitritt der Staaten Osteuropas ermöglicht es der USA, Militärbasen und Marinehäfen in Polen und Rumänien einzurichten.
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... EU und Bundeswehr
Auch Deutschland mischt mehr denn je kräftig mit: Auch wenn die meisten Menschen die BRD nicht als ein Land betrachten, das sich im Krieg befindet, hat dieser Staat heute eines der größten Kontingente an SoldatInnen in internationalen Militäraktionen im Einsatz. Deutsche SoldatInnen „verteidigen“ - nach den Worten von Kriegsminister Struck – die Landesgrenzen am Hindukusch, im Kosovo und vielleicht bald auch nicht nur in Dschibuti sondern auf dem ganzen afrikanischen Kontinent. Während die führenden Mächte Europas sich anlässlich des Irak-Krieges öffentlichkeitswirksam als friedfertige Alternative zur US-Politik profilieren konnten, arbeitet die EU nach Kräften daran, selber zum militärischen Global-Player zu werden. Eine 60000 Leute starke EU-“Eingreiftruppe“ soll in Zukunft für Kriegseinsätze rund um den Globus bereitstehen. Und auch außerhalb der NATO unterstützen die „Friedensmächte“ Europas nach Kräften die Kriege ihrer Verbündeten, zum Beispiel den „Antiterrorkrieg“ der russischen Armee in Tschetschenien, oder der USA in Afghanistan.
Weitere Hintergrundinformationen zu NATO, EU und Bundeswehr im Internet:
www.no-nato.de
www.imi-online.de (Seite der Informationsstelle Militarisierung)
www.stopthenato.org
Gegen den globalen Krieg ...
Dass die Welt mit der Durchsetzung konkurrenzloser kapitalistischer Dominanz nicht friedlicher geworden ist, wissen wir längst. Die Schauplätze der modernen Kriege befinden sich auf allen Kontinenten. Die Akteure sind staatlichen Armeen, internationale Kriegskoalitionen, Söldnertruppen privater Sicherheitsunternehmen, lokale Warlords, paramilitärische Gruppen,.... Gekämpft wird um Rohstoffe, imperiale Einflusszonen, Marktanteile und nationale Grenzziehungen, und zum Teil auch um die Kontrolle über Gebiete, in denen der Kapitalismus den Menschen längst keine Lebensperspektive mehr zu bieten hat. Die modernen Kriege sind keine „archaischen Stammesfehden“, sondern Teil des kapitalistischen Weltmarktes. Für die Leute, die in den Kriegsgebieten leben, bedeutet dies Massaker und Vertreibungen, Vergewaltigungen und Zwangsprostitution, Lagerinternierung, und den massiven Anstieg alltäglicher Gewalt – vor allem gegen Frauen. Die autoritäre und patriarchale Logik von Krieg und Militär schafft Unterteilungen von Menschen in tötungsbereite soldatische Männer und „wehrlose“, hilfsbedürftige Opfer. Diese Logik wird dadurch keinen Deut besser, wenn heute in modernen Armeen auch Frauen als Uniformträgerinnen, menschliche Wüstenroboter und Computerexpertinnen „ihren Mann stehen“ dürfen. Und sie wird auch nicht dadurch besser, das weltweite Kriegseinsätze heute gerne als „Demokratisierung“, „Friedenssicherung“ oder „Schutz von Frauenrechten“ legitimiert werden.
.... und den sogenannten Frieden
Der Krieg nach Außen und die sozialen Angriffe nach Innen sind in dieser Welt nicht auseinander zu denken. Es ist eine Einbildung, die global geführten Kriege von den internen Umstrukturierungen abkoppeln zu können. Der sogenannte Frieden unter den herrschenden Verhältnissen, der nicht mehr beinhaltet, als die momentane Abwesenheit kriegerischer Auseinandersetzungen, bedeutet, dass Millionen an Unterernährung und heilbaren Krankheiten sterben, dass viele ArbeiterInnen täglich mehr als 15 Stunden in Sweatshops und Weltmarktfabriken malochen müssen, dass lebenswichtige Ressourcen, wie Wasser, privatisiert werden und, dass einem Grossteil der Menschheit der Zugang zu Land und Wohnraum verweigert wird. Er bedeutet auch, dass sexistische Arbeitsteilungen und Rollenzuschreibungen tagtäglich durch vielerlei Formen von physischer und psychischer Gewalt hergestellt und verteidigt werden. Und, auch wenn die Verhältnisse hier in Westeuropa immer noch weit weg sind von der Lebenssituation in vielen Ländern des globalen Südens: auch hier zeigt uns der Kapitalismus immer unverblümter sein hässliches Gesicht. Mit „Agenda 2010“, Hartz-Gesetzen und „Gesundheitsreform“ veranstaltet zum Beispiel die deutsche Regierung den grössten Sozialraub seit Bestehen der BRD. Ob 1-Euro-Jobs, Zwangsarbeit oder 60-Stunden-Wochen – der Phantasie, wie man Erwerbslose drangsalieren und disziplinieren, ArbeiterInnen den miesesten denkbaren Job zumuten, und Krankheit zum ganz privaten Risiko machen kann, sind keine Grenzen mehr gesetzt. Solche repressive Gesetze wurden als erstes an Flüchtlingen und MigrantInnen erprobt, weil sie kaum eine Lobby hatten. Diese Gesetze werden nun auf die nächsten marginalisierten Gruppen ausgeweitet: Erwerbslose und Alte. Und schon längst geht dieser Rundumschlag auch den festangestellten FacharbeiterInnen an die Substanz.
Parallel zur weltweiten Verschärfung der sozialen Widersprüche arbeiten die Schilys, Blairs und Berlusconis nach Kräften daran, innerhalb der EU rassistische Migrationsregime und die Kriminalisierung widerständiger und unbequemer Menschen zu verfestigen. Nach „aussen“ exportieren sie den Krieg gegen Flüchtlinge und MigrantInnen in Form von Lagern außerhalb der EU-Grenzen – fünf davon sollen probeweise in Nordafrika eingerichtet werden. Italien betrachtet es bereits jetzt schon als eine konsequente und humane Migrationspolitik, Menschen, die über da Mittelmeer fliehen, sofort, ohne Asylverfahren, nach Libyen zu verfrachten.
Weltweite Kriegseinsätze, Sozialkahlschlag, Lagerregime, „Innere Sicherheit“: All das steht für eine krisenhafte Entwicklung, in der Staat und Kapital auf Grund- und Menschenrechte und auf sogenannte Sozialpartnerschaft verzichten und sich vermehrt auf repressive und autoritäre Methoden zur Kontrolle sozialer Konflikte besinnen.
Zusammen kämpfen – Aufruhr jetzt und alle Tage!
An vielen Orten, auch in Europa, regt sich Widerstand gegen die immer dreisteren Angriffe von oben. Noch passiert zu wenig, noch sind viele Menschen verhaftet in nationalistischer Standortlogik und rassistischen Ausgrenzungsmustern, noch sind die Verbindungen zwischen den unterschiedlichen sozialen Bewegungen viel zu schwach. Aber ein Kampf für soziale Rechte muss auch ein Kampf gegen den Krieg sein – und umgekehrt. Umso mehr ein Grund, dass wir festgefahrene Nischen verlassen und bestehende Widersprüche zuspitzen – im Sinne einer Bewegung, der es ums Ganze geht. Wir werden in den Tagen der Sicherheitskonferenz, aber auch in den Monaten davor und danach, in München und anderswo, versuchen, mit kreativen und unberechenbaren Aktionen die Friedhofsruhe der Rüstungsproduzenten, Militärstrategen und Abschiebetäter zu durchbrechen!
Lassen wir die NATO-Sicherheitskonferenz zum Fiasko werden – Rocken wir München.
Termine:
Fr, 11.02.05:
• tagsüber: Kreative dezentrale Aktionen in der Münchener Innenstadt (denkt euch was aus)
• 16 Uhr 30: Demonstration vom Lenbachplatz (U4/5 Stachus) zur „Finanzierungskonferenz Nordafrika/Mittelost“ im Dorint Sofitel Hotel
• 17-19 Uhr Kundgebung vor dem Dorint Sofitel Hotel (Hauptbahnhof)
• 17 – 22 Uhr Infopoint Schrammerstr./Maffeistr.
• 19 Uhr Bankett gegen den Empfang der Kriegsstrategen (Schrammerstr./Maffeistr.)
• Convergence Center im ehem. Tröpferlbad; Thalkirchnerstr 104/ II (U3/6 Goethepl.)
Sa, 12.02.05:
• 12 Uhr internationale Demonstration – Marienplatz
weiter Infos unter www.no-nato.de
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Zum Bush besuch in Mainz
Das Schülerbündnis ruft für den 22.02.05 mit zur dezentralen Demo in Nürnberg auf.
Die Demo wird unter dem Motto: \"Wir pfeifen auf Bush\" laufen und beginnt am 22.02 um 18:00 vor der Lorenzkrich beginnen, von dort aus geht es über den Hbf zum Amerikahaus.
Für den Mittwoch den 23.02 rufen wir zur gemeinsamen Fahrt nach Mainz auf:
am Mittwoch, 23. 02.05
um 07.45 Uhr
Parkplatz U – Bahnhaltestelle Rothenburger Str.
Wer jemanden mitnehmen kann, möge mit seinem Auto pünktlich dort sein, damit wir um 08.00 Uhr abfahren können!
Die Aktionen in Mainz beginnen um 5 vor 12
näheres in naher Zukunft auf www.schulstreik.org
Infos zum Bush besuch auf www.bushinmainz.de
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Nürnberg: 200 bei Auschwitz Gedenktag
200 Leute gedachten am Gedenktag zur Befreiung vom KZ Auschwitz der Opfer. Schülerbündnis problematisiert den Auftritt des OB Maly und fordert ihn zum aktiven Handeln gegen Neonazis auf.
Am 27.01.05 dem Gedenktag zur Befreiung vom KZ Auschwitz, gedachten bei einer Veranstaltung des „Bündnis gegen Rechts – Nie wieder Faschismus in Nürnberg“ 200 Menschen den Opfern. Das Schülerbündnis nahm an dem Gedenken am Platz der Opfer des Faschismus teil.
Schon im Vorfeld problematisierte das Schülerbündnis den Auftritt von OB Maly auf dieser Gedenkveranstaltung. In seiner Rede betonte OB Maly, dass man auch in der heutigen Zeit nicht wegschauen darf, sonder aktiv gegen Neonazis handeln müsse. Im Widerspruch dazu machte sich Maly beim letzten Naziaufmarsch am 6.12.03 für ein „aktives Ignorieren“ stark.
Das Schülerbündnis hält „aktives Ignorieren“ für das falsche Mittel um rechtsradikales Gedankengut zurückzudrängen und antifaschistische Positionen zu stärken. „Eine Lehre der Geschichte ist, dass durch Ignorieren Neonazis ihre menschenverachtende Ideologie ungestört Verbreiten könne,.“ sagte Sebastian Giseler vom Nürnberger Schülerbündnis. Die Nazis kamen 1933 unter anderem dadurch an die Macht, dass weite Teile der Bevölkerung weggeschaut haben, so Giseler weiter.
Seit dem Bestehen des Schülerbündnisses ist antifaschistische Arbeit ein Schwerpunktthema. Das Schülerbündnis beteiligte sich in der Vergangenheit aktiv an Protestaktionen gegen Naziaktivitäten. Zuletzt am Samstag den 15.1.05, als sich ca. 50 Neonazis vor der Lorenzkirche versammelten.
Das Schülerbündnis forderte deswegen OB Maly auf, von seiner Politik des „aktiven Ignorierens“ abstand zu nehmen, gegen Nazis vor zu gehen und antifaschistische Gruppen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
(Flayer auf www.schulstreik.org)
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Für weitere Infos siehe www.schulstreik.org
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1.Schluss mit Lustig - Nazioffensive 2005 stoppen
2.Antifaschistische Kaffeefahrt
3.Anti-Folter Infotisch/Kundgebung
4. Weitere Termine und Ankündigungen
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1. Schluss mit Lustig - Nazioffensive 2005 stoppen
Von der Naziaufmarschwelle bleibt auch Bayern nicht verschont.
Nachdem die NPD und der "Bund Frankenland" am 15.01.05 schon eine Kundgebung in Nürnberg veranstalteten kommt nun die Nazioffensive in Bayern richtig ins Rollen.
Am 19.03.05 ruft die faschistische NPD zu einer Kundgebung in Würzburg auf.
Von antifaschistischen Gruppen wird am 19.03.05 zu Gegenaktionen in Würzburg aufgerufen an denen sich auch das Schülerbündnis beteiligen wird (nähere Infos folgen in den nächsten Tagen auf www.schulstreik.org).
Auch München wird binnen zwei Wochen gleich zweimal von Faschisten heimgesucht werden, nachdem auch dort schon am 13.02.05 eine Kundgebung von Nazis stattfand. Auch Am 19.03.05 will die NPD unter dem Deckmantel als Anti-Kriegsbewegung anlässlich des zweijährigen Beginns des Irak-Krieges aufmarschieren. Für 02.04.05. rufen Norman Bordin, der u.a. Kontakt zu Martin Wieses „Kameradschaft Süd“ hatte, und der bundesweit bekannte Nazi Christian Worch zu einer langen Demonstration durch München mit einem anschließenden Rechtsrock-Konzert auf der Theresienwiese auf.
Aber auch Nürnberg bleibt nicht verschont!
Am 1. Mai 2005 will die NPD durch Nürnberg ziehen. Angemeldet hat den Aufmarsch der für die „Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA)“ ( Tarnorganisation der NPD) im Stadtrad sitzenden Ralf Ollert, erwartet wird u.a. als Redner der sächsische Fraktionsvorsitzende der NPD Holger Apfel, der sich in den letzten Monaten mit Äußerungen wie „Bombenholocaust“(in Zusammenhang mit Dresden) einen Namen gemacht hat. Die Nazis Mobilisieren momentan für den 1.Mai 05 zum Maffeiplatz , von dort aus geht die Route zum Karl-Bröger-Eck (SPD-Haus) über den Hauptbahnhof zur Lorenzkirche. Die Planungen zu antifaschistischen Gegenaktionen laufen gerade an und Ergebnisse wird es in wenigen Wochen geben.
Zusätzlich steht für den 20. August 05 der „Rudolf-Hess-Aufmarsch“ in Wunsiedel an, an dem sich letztes Jahr über 5000 Faschisten aus ganz Europa beteiligten. Dieses Jahr wird von vielen antifaschistischen Gruppen und Organisationen zum Protest nach Wunsiedel mobilisiert werden.( Infos unter www.ns-verherrlichung-stoppen.tk )
Bundesweit ist der Wichtigste Aufmarsch von Faschisten wohl der am sechzigsten Jahrestag des „Tag der Befreiung vom Faschismus“(8.Mai) an dem die Faschos unter dem Motto:“60 Jahre Befreiungslüge – Schluss mit dem Schuldkult“ am Brandenburger Tor in Berlin aufmarschieren wollen. Gegen den Aufmarsch wird schon bundesweit mobilisiert und auch die Regierenden Parteien rufen zum Protest gegen die Aufmarsch der Faschisten auf..
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Antifaschistische Kaffeefahrt
Am Samstag den 05.03.2005 fand in eine Antifaschistische Kaffeefahrt statt.
Mit dem Bus wurden mehrere Naziwohnungen und Nazitreffpunkte angefahren und dort wurden Redebeiträge abgehalten und Anwohnerflugblätter verteilt. So wurde als erstes der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ Stadtrat und NPD- Landesvorsitzende Ralf Ollert in Eibach besucht besucht, danach ging es zum bekannten NS- Verehrer Gerd Ittner nach Zirndorf. um 14:00 ging’s dann zum Ex- Kopf der verbotenen „Fränkische Aktions Front“ Matthias Fischer nach Fürth/Stadeln. Nach dem letzten Hausbesuch bei vorbestraften Normen W. Kempken am Nordostbahnhof zum Nazitreff, der Gaststätte Reichswald in Zerzabelshof, gefahren . Dort hatten sich schon ca. 30. Neo-Nazis im Biergarten der Kneipe versammelt.
Mit NPD- und Reichsfahnen und menschenverachtenden Parolen machten die Nazis für alle Anwohner klar welche Gesinnung Gaststätte „Reichswald „ vertritt.
Insgesamt eine erfolgreiche Aktion die auch von den jeweiligen Anwohnern, besonders am Nordostbahnhof und in Zabo, positiv aufgenommen und begrüßt wurde.
(Bericht bald auf www.Szene.us und das Anwohnerflugblatt bald auf www.redside.tk)
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Anti-Folter Infotisch/Kundgebung
Am 26.03.2005 wird das Schülerbündnis einen Infostand unter dem Motto: „Gegen Krieg, Folter und Unterdrückung“ vor der Lorenzkirche veranstalten.
Der Anlass ist der "Tag der politischen Gefangenen" am 18.März und der Beginn des Irakkrieges vor 2 Jahren am 20.März 2003.
Kommt vorbei und schaut euch den Infostand an. Beginn ist um 14:00 Uhr vor der Lorenzkirche.
Nähre Infos, Banner und Flugblatttext bald auf www.schulstreik.org.
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Weitere Termine
Regional
Do. 17. März 2005., 19:30 Uhr, Rotes Zentrum, Reichsstr. 8, Nbg.
Die Abenteuer des Werner Holt - Der Film zeigt die Widersprüche in der Wehrmacht auf, was dazu führt, dass Holt diese verlässt und ein neues Leben beginnt
Fr. 18. März 2005., 19:00 Uhr, Metroproletan, Eberhardshofstraße 11, Nbg
Film über die Geschichte der RAF und die Haftbedingungen bis 77, Veranstalter: Organisierte Autonomie
Sa. 19. März 2005., 11:00 Uhr, Lorenzkirche , Nbg
Infostand und Protest gegen das Treffen der EU- Staats- und Regierungschefs in Brüssel vom Friedensforum Nbg und Sozialforum Nbg
Di. 22. März 2005., 18:00 Uhr, Haus Eckstein , Nbg
Bündnis gegen Rechts lädt zum Vorbereitungstreffen gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai ins Haus Eckstein ein
Mi. 23. März 2005., 20:00 Uhr., Metroproletan, Eberhardshofstraße 11, Nbg
Repression entgegentreten! Solidarität mit den baskischen Jugendlichen! Referent aus Euskadi, Informationsveranstaltung zur aktuellen Situation im Baskenland, Veranstalter: Organisierte Autonomie
Sa. 26. März 2005., 14:00 Uhr, Lorenzkirche , Nbg
Gegen Krieg, Folter und Unterdrückung! Infostand anlässlich des Tages der pol. Gefangenen (18.3.) und zwei Jahre Irak Krieg (20.3) Veranstalter: Schülerbündnis
Mo. 28. März 2005., ab 13 Uhr, Lorenzkirche, Nbg
Ostermarsch 2005 – Mit Redebeiträgen von antifaschistischen WiderstandskämpferInnen (z.B Martin Löwenberg), Veranstalter: Friedensforum Nbg
So. 10. April 2005., 8:00 Uhr, U-Bahnhof Parkplatz Rothenburger Sraße, Nbg
Fahrt zur Kundgebung des Internationalen Komitees Buchenwald- Dora , Kartenvorverkauf im Libresso
So. 01. Mai 2005., Nbg
Revolutionäre 1. Mai Demo in Nürnberg
Infos auf www.redside.tk
So. 01. Mai 2005., 10 Uhr, Maffaiplatz, Nbg
1. Mai Demo des DGB in Nürnberg
So. 01. Mai 2005., Nbg
Gegenaktionen anlässlich des Naziaufmarsches der NPD in Nürnberg
Überregional
Sa. 19. März 2005., München
Protest gegen Nazidemo in München (genaueres folgt)
Sa. 19. März 2005., Würzburg
Protest gegen Nazikundgebung in Würzburg (genaueres folgt)
Sa. 02. April 2005., 10:00 bis 18:00 Uhr, München
"Naziaufmarsch am 02.04. zum Desaster machen" (genaueres folgt)
Mi. 27. April 2005., Mittenwald
Kriegsverbrecher unterm Edelweiß – das Pfingsttreffen der Gebirgsjäger der Wehrmacht in Mittenwald (genaueres folgt)
v So. 08. Mai 2005., Ganzer Tag, Berlin
Am Tag der Befreiung vom Faschismus wollen Nazis einen Aufmarsch in Berlin machen. Es wird am 8. Mai eine Bundesweite antifaschistische Demo geben.
Infos auf www.antifa.de/
Sa. 18. Juni 2005., Luxemburg
EU Gegengipfel in Luxemburg. Paralell zum Abschlussgipfel der luxemburgischen EU-Präsidentschaft gibts einen3-tägigen Gegengipfel und Gegendemos (genaueres folgt)
6.-10. Juli 2005., Italien, Montecchio / Reggio Emilia
Mondiali Antirazzisti - Antirassistische Fußballweltmeisterschaft in Italien (genaueres folgt)
Infos auf http://lola.d-a-s-h.org/~antira/
6.-8. Juli 2005., Schottland
G8-Gipfeltreffen in Schottland
Infos auf www.g8resist2005.de.vu
Sa. 20. August 2005., Ganzer Tag, Wunsiedel
Gegenaktionen zum Nazi-Rudolf Heß-Aufmarsch (genaueres folgt)
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Die alten Newsletter könnt auf der Homepage unter "Newsletter" nachlesen.
Für weitere Infos siehe www.schulstreik.org .
Kontakt: schuelerbuendnis@arcor.de und jeden Mittwoch um 18:30- ca. 21:00 Uhr in der Bauerngasse 19, Gostenhof Nürnberg.
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1. Infostand vom 26. März 2005
2. Erster Mai 2005
3. 10. April 2005 Fahrt nach Buchenwald
4. Antifa Übersicht
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1. Infostand vom 26. März 2005
Am Samstag den 26. März veranstaltete das Schülerbündnis Nürnberg einen Infotisch über den Irak-Krieg, die Menschrechts-Verletzungen im Irak, Deutschland, Spanien und andern Ländern an der Nürnberger Lorenzkirche.
Von 14 bis 17 Uhr veranstaltete das Nürnberger Schülerbündnis einen Infotisch unter dem Motto: "No Justice, No Peace! Gegen Polizeigewalt und Folter!".
Bei gutem Wetter konnten zahlreiche Flyer (ca. 500) verteilt werden und der Inhalt der Aktion vermittelt werden. Bemerkenswert war das große Informations- und Diskussions- Bedürfnis vieler Passanten.
Auf mehren Stelltafeln wurde über Polizeigewalt in Deutschland und Spanien, Folter im Irak und über die Situation von Gefangen in verschiedenen US-Gefängnissen außerhalb der USA hingewiesen.
Es war zwar "nur" ein Infotisch, der dafür aber sehr gut lief!
Bilder auf www.schulstreik.de unter der Rubrik "Aktuelles".
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2. Erster Mai 2005
Am 01. Mai wird es dieses Jahr drei Demonstrationen geben neben den traditionellen Demos des DGB und der revolutionären 1.Mai Demo findet dieses Jahr noch ein Aufmarsch der rechtsextremistischen NPD statt.
Der Aufmarsch der Faschisten beginnt um 13:00 am Maffeiplatz; von dort aus geht auch die DGB-Demo los, nur schon um 10:00 Uhr.
Die Stadtspitze und der DGB werden wohl wie in den letzten Jahren nicht aktiv gegen die Nazis vorgehen da sie für 14 Uhr eine Protestkundgebung am Kornmarkt (liegt nicht an der Naziroute) planen an der neben dem DGB`ler Doll auch OB Maly und Beckstein reden sollen. Zum 1. Mai wird es noch einen extra Newsletter geben. In dem die verschiedenen Aufrufe und genaue Informationen stehen werden
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3. 10. April 2005 Fahrt nach Buchenwald
60 Jahre nach der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald wir auch dieses Jahr wieder gemeinsam nach Buchenwald gefahren:
10.04.05 - Buchenwald - Veranstaltung des Internat. Komitees Buchenwald
Buskarten 10 - 18 Euro im Libresso, Bauerngasse 14, U-Bahn Plärrer
mehr Infos unter www.redside.tk
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Die Nazioffensive geht weiter
Bedenkliche Nazi- Aktivitäten in den letzten zwei Wochen zeigen das die Nazioffensive 2005 trotz des Aufstand der Anständigen weiter geht.
Dies soll eine Darstellung der Nazi- Aktivitäten in den letzten zwei Wochen sein.
Am 26. März fand in Tschechien ein Neonazikonzert statt das von der militanten Neonazi-Organisation Blood and Honour organisiert worden war. An diesem Konzert nahmen mehr als 500 Neonazis teil davon ein Großteil aus Deutschland.
Auf dem Konzert spielten zwei Nazirock-Gruppen aus den USA (Max Resist, Final War), eine aus Tschechien (Conflict 88), eine aus der Slowakei (Before the War) und eine aus Deutschland (Race Riot) auf.
Obwohl zu dem Konzert offen im Internet aufgerufen wurde blieb die Polizei untätig und unter nahm auch nichts gegen "Sieg Heil" rufende Neonazis.
Am Ostermontag, den 28. März kam es in einer Dortmunder U-Bahnstation zu dem Mord an dem 31-jährigen Punker Thomas S.. Der mutmaßliche Täter, ein 17-jähriger Neonazi, wurde kurz nach der Tat verhaftet. Nach einer verbalen Auseinandersetzung zückte der 17- jährige sein Messer und stach dem Punker direkt ins Herz. Thomas S. verstarb noch auf der Fahrt ins Krankenhaus, er hinterlässt ein Frau und drei Kinder.
Nach dem Mord an Thomas S. wurden noch mehrmals Punker und andere von Nazis, z.T. wieder mit einem Messer, bedroht. Die Nazis veröffentlichten zusätzlich noch in der gleichen Woche sechs AntifaschistInnen mit dem Aufruf zur Gewalt gegen diese Personen.
Am 1. April hat die NPD in Grafenwöhr (Oberpfalz) eine Tennishalle für ca. 500.000 € erworben, die sie als Veranstaltungszentrum nutzen will.
Die NPD kündigt sogar an Grafenwöhr nun zur „Stadt der Landesparteitage“ zu machen. Schon am 2. Juli sollen die Veranstaltungen mit dem „großen antiamerikanischen Kulturfest" anfangen.
In Grafenwöhr sind Tausende amerikanischen Soldaten stationiert und die Militärbasis dort ist einen der wichtigsten Standorte für die US- Armee in Deutschland. Schon seid mehreren Jahren versuchen dort Nazis ihre antiamerikanische, menschenverachtende Ideologie publik zu machen.
Am Samstag, den 2. April marschierten ca. 350 Neonazis durch München und veranstalteten dort auch ein Rechtsrock Konzert. Insgesamt demonstrierten 6 –8 Tausend Menschen gegen die Nazis.
Am Abend des 2. Aprils fand in Thüringen aber noch ein Rechtsrock Konzert satt. Das Konzert im Pößnecker "Schützenhaus" war zwar noch kurzfristig verboten worden doch konnte das Verbot durch die Polizei nicht durchgesetzt werden da der Polizei zu wenig Kräfte bereit standen.
Nach Polizeiangaben konnten über 1.000 Neonazis das Konzert besuchen, laut Angaben in verschiedenen Naziforen nahmen sogar über 2000 Neonazis am Konzert teil. Die Polizei konnte nur ca. 300-400 Polizisten in Bereitschaft setzen.
Für die Freiheit für das Leben Nazis von der Straße Fegen!
Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!
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1. Festliche 1. Mai Vorbereitung (Sa. 23. April)
2. Hinter dem Faschismus steht das Kapital? (Do. 28. April)
3. Stoppt Studiengebühren – Demonstration in Erlangen (Do. 28. April)
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Festliche 1. Mai Vorbereitung
Infos, Grillen, Workshops, Filme und Party am 23.04.05 im Archiv Metroproletan (Eberhardtshofstr. 11 Hinterhaus)
15:00 Uhr Infocafe der Autonomen Jugendantifa
Die Geschichte des 1.Mai als internationalen ArbeiterInnenkampftag und den revolutionären 1. Mai in Nürnberg.
16:00 Uhr Grillen & Chilln
Ab 16:00 Uhr wird im Archivhof gegrillt. Bei chilliger Mucke, lecker Essen und Trinken kann mensch das vergangene Politjahr Revue passieren lassen.
17:00 Uhr Workshops
In drei verschiedenen Workshops hat Mensch die Möglichkeit vorhandenes Wissen über Antirepression, Erste Hilfe und das Anfertigen und Benutzen von Schablonen aufzufrischen.
21:00 Uhr Mov(i)e against the system
Ab 21:00 Uhr startet die Filmvorführung der Organisierten Autonomie. Bei gutem Wetter werden an freier Luft Filme rund um das Thema 1. Mai gezeigt.
22:00 Uhr Vortanzen in den Mai
Verfrühter Tanz in den Mai. Bei Sounds von HipHop über Elektro zu Ska und Punk.
VeranstalterInnen: Schülerbündnis Nürnberg, Autonome Jugendantifa (AJA), Organisierte Autonomie (oa)
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Informationsveranstaltung der organisierten autonomie (oa)
Was interessiert eigentlich am deutschen Faschismus? Geschichte - Ursachen - Hintergründe - von der Weimarer Republik bis zu den Notstandsgesetzen in den Sechzigern. Dazu aktuelle Infos zur NPD und ihrem geplanten Aufmarsch am 1. Mai in Nürnberg und der 8.Mai Demo in Berlin.
28.04.05 – 19:00 Uhr - Desi (Brückenstr. 23)
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Auszüge aus dem Aufruf: Seit der Aufhebung des Verbots durch das Bundesverfassungsgerich im Januar planen die Verantwortlichen, allen voran der bayerische Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel und der Rektor der Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, die schnellstmögliche Einführung von Studiengebühren. 500 € pro Semester ( + die aktuellen 85 € ) soll jeder und jede von Euch ab dem SoSe 2006 zahlen. Goppel hält das für „problemlos finanzierbar“, z.B. durch „zwei Nachhilfestunden“ im Monat. Ihr wisst besser, was es heißt auf 100 € monatlich zu verzichten. Dabei sind 500 € erst der Anfang. Die Hochschulrektorenkonferenz fordert bereits jetzt deutlich höhere Beträge, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält mittelfristig 2500 € pro Semester für eine realistische Zahl...
Bildung umsonst – und zwar für alle!
Als zentrales Argument verkaufen die Befürworter ihre Studiengebühren als sozial gerecht. Denn bisher finanzierten alle Steuerzahler gebührenfreie Hochschulen für eine elitäre Oberschicht. In Wirklichkeit wären – das könnt Ihr Euch ausmalen – gerade die von Euch und Euren Kommilitoninnen und Kommilitonen besonders betroffen, die keine reichen Eltern haben, die ihnen das Studium voll finanzieren; die, die Geschwister haben, die vielleicht auch studieren wollen; und die, die aus dem nicht so vermögenden Ausland kommen und sowieso nur wenig Geld zur Verfügung haben. Schulden sind vorprogrammiert. Aber die Universitäten sind schließlich keine „Wärmestube“ für sozial Unterprivilegierte, so Goppel.
Lernen ist Luxus? Luxus für alle!
Außerdem sollen Gebühren den so genannten Bummelstudenten Beine machen. Laut Grüske verursachen Studierende immense Kosten weil sie oft statt in die Vorlesung lieber „ins Bad gehen weil das Wetter schön ist“. Ihr wisst selbst, wie viel Arbeit ein Studium wirklich bedeutet. Tatsächlich trifft es die, die sowieso am meisten Stress haben, weil sie neben ihrem Studium jobben müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Einkommensschwächere werden noch mehr von den Hochschulen ferngehalten. Studiengebühren sind sozial ungerecht.
Lasst Euch nicht entmutigen! Es ist noch nichts entschieden – weder wie, noch ob überhaupt Studiengebühren eingeführt werden. Nichts wäre dümmer als jetzt zu resignieren! Je lauter und zahlreicher unser Protest, desto mehr erreichen wir! Überlasst nicht Leuten wie Goppel und Grüske unsere Uni.
Wer gegen Studiengebühren kämpft, verteidigt kein Privileg einer
kleinen Elite, sondern ein Grundrecht: Bildung für alle!
Es kommt auf jeden und jede von Euch an!
Bezahlt wird nicht!
Donnerstag, 28.04.2005 13:30 Uhr
Beginn 13.30 Uhr, Mensa/Langemarckplatz
Abschlusskundgebung ca. 16.00 Uhr auf dem Schlossplatz
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Für weitere Infos siehe www.schulstreik.org
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